26.03.2018, 14:28 Uhr

Tage der Begegnung Hospizbegleiterinnen unter sich

(Foto: Hospizinitiative )(Foto: Hospizinitiative )

Am Freitag und Samstag, 23. und 24. März, trafen sich erfahrene Hospizbegleiterinnen der „Hospizinitiative der Caritas für den Landkreises Schwandorf“ im Schloss Spindlhof in Regenstauf.

REGENSTAUF Am Samstag trafen die acht neuen Hospizbegleiterinnen dazu, die gerade ihren Hospizbegleiter Kurs beendet haben. Unter der Leitung von Heike Kilian (Diplompädagogin und Religionspädagogin), die auch Supervisorin für die Hospizinitiative ist, ging es um Strategien der Psychohygiene. Wie sorge ich gut für mein Selbst in bestimmten Situationen? Wie gehe ich mit Unsicherheiten und Ängsten um, mit verworrenen Strukturen, die Klärung, vielleicht sogar Abgrenzung erfordern? Wie bleibe ich aufmerksam, sensibel und kreativ bei der Begegnung mit Schwerstkranken und allen dazugehörigen? Diese Fragestellungen wurden unter einer kompetenten und hilfreichen Moderation durch Frau Kilian in Gesprächskreisen und Kleingruppen erfolgreich erarbeitet.

Dabei kristallisierte sich auch heraus, dass die Frage „Was ist ein Hospiz beziehungsweise eine Hospizbegleiterin?“ in der breiten Öffentlichkeit immer noch nicht vollständig angekommen ist. Der Unterschied zwischen Sterbehilfe und Sterbebegleitung ist nicht überall klar umrissen, der Tod noch immer ein Tabuthema. Die Verdrängung des Themas sorgt dafür, dass viele Menschen nicht rechtzeitig nach Hilfe suchen und in manchen Familien dramatische Situationen der Überlastung und Überforderung auftreten.

Alle Hospizbegleiterinnen der Hospizinitiative sind fachlich kompetent und persönlich hoch motiviert dazu beizutragen, dass im Landkreis Schwandorf möglichst viele Menschen durch gute Begleitung ihre letzte Wegstrecke gehen können.


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