15.02.2018, 12:21 Uhr

Rettungssatz Stadt Maxhütte-Haidhof übergibt Rettungsgeräte an Freiwillige Feuerwehr Meßnerskreith

(Foto: Stadt Maxhütte-Haidhof)(Foto: Stadt Maxhütte-Haidhof)

Eine Aufrüstung der besonderen Art hat jetzt bei der FF Meßnerskreith stattgefunden.

MAXHÜTTE-HAIDHOF/MEßNERSKREIT Die Freiwillige Feuerwehr Meßnerskreith nimmt auch den immer wichtiger werdenden Aufgabenbereich der Technischen Hilfeleistung wahr. Als Technische Hilfeleistung werden in Deutschland „Maßnahmen zur Abwehr von Gefahren für Leben, Gesundheit oder Sachen“ bezeichnet, „die aus Explosionen, Überschwemmungen, Unfällen und ähnlichen Ereignissen entstehen und mit den entsprechenden Einsatzmitteln durchgeführt werden“. Zur Erfüllung dieser Aufgaben wurde vor 17 Jahren, zusammen mit dem Löschgruppenfahrzeug, ein sogenannter „Rettungssatz“ beschafft. Mit diesen Gerätschaften wurde es in den letzten Jahren zunehmend schwieriger, die immer stabiler gewordenen Stahlteile in den Fahrzeugen sicher zu durchtrennen. Nach jahrelangem Einsatz zeigten sich zudem auch Verschleißerscheinungen. „Moderne Fahrzeugkarosserien lassen sich mit den 17 Jahre alten Geräten einfach nicht mehr gut bearbeiten und schon gar nicht, wenn diese durch einen Unfall verformt sind“, so ERSTER Kommandant Helmut Huber.

Zur Wiederherstellung der vollen Einsatzbereitschaft kaufte die Stadt Maxhütte-Haidhof für die Meßnerskreither Wehr neue Rettungsgeräte zu einem Gesamtpreis von 16.000 Euro. Es werden Zuschüsse von rund 4.800 Euro vom Land Bayern erwartet, der Antrag wurde bereits gestellt. Erste Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank übergab die Gerätschaften, bestehend aus einer hydraulische Rettungsschere mit einer Schneidkraft von 107 Tonnen, einem hydraulischen Spreizer mit einer Spreizkraft bis zu 421 Kilonewton und einer Motorpumpe an ersten Kommandanten Helmut Huber und seinem Stellvertreter Julian Philipp. „Selbstverständlich ist die moderne Technik gut für die Fahrzeug-Insassen, dies hat aber zur Folge, dass unsere Feuerwehren sich der neuen Technik durch Gerät und Fortbildung immer wieder anpassen müssen. Die Anschaffung der neuen Geräte rettet Menschenleben“, so Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank.


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