19.12.2017, 15:37 Uhr

Hubschrauber flog Finn in Klinik Dank für Einsatz im Jahr 2016 – Teublitzer Feuerwehr sammelt für „Christoph Regensburg“

(Foto: DRF Luftrettung )(Foto: DRF Luftrettung )

Besuch für die Regensburger Luftretter: Vertreter der Freiwilligen Feuerwehr Teublitz besuchten die Station und übergaben einen Spendenscheck über 1.500 Euro. Anlass der Spende war ein schwerer Unfall bei einer Übung im Jahr 2016, bei dem drei Menschen verletzt wurden, zwei davon schwer. Der achtjährige Finn wurde damals von der Besatzung versorgt und an Bord von „Christoph Regensburg“ in eine Spezialklinik geflogen.

TEUBLITZ „Es war sehr bewegend, unseren jungen Patienten wieder zu sehen und zu hören, dass er sich gut erholt hat“, berichtet Christian Hackl, Pilot auf „Christoph Regensburg“. „Bei den Vorbereitungen für eine Feuerwehrübung hatte es eine unvorhergesehene Verpuffung gegeben. Ein Feuerwehrmann und Finn waren dabei schwer im Gesicht verbrannt worden.“ Die Regensburger Luftretter hatten den Jungen versorgt und in eine Spezialklinik für Brandverletzte in Nürnberg geflogen.

Jetzt besuchte Finn, selbst begeisterter Kinderfeuerwehrmann, die Station und ließ sich von Christian Hackl und Rettungsassistentin Melanie Birkeneder, die beide damals bei dem Einsatz dabei waren, „Christoph Regensburg“ zeigen. Mit dabei hatte er einen Spendenscheck über 1.500,- Euro. Michael Muck, Vorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr Teublitz, erklärt, warum die Feuerwehrleute die Luftretter unterstützen: „Der Unfall war ein großer Schock für uns. Umso mehr sind wir dankbar, dass die schnelle und professionelle Hilfe der Besatzung der DRF Luftrettung dazu beigetragen hat, dass Finn wieder ganz gesund geworden ist. Finns Vater hatte dann die Idee, eine Spendenaktion für ‚Christoph Regensburg‘ ins Leben zu rufen, die ich natürlich sehr gerne unterstützt habe.“ Christian Hackl nahm die Spende entgegen: „Im Namen der gesamten DRF Luftrettung danke ich den Organisatoren und allen Spendern herzlich. Als gemeinnützig tätige Organisation sind wir auf die Unterstützung durch Förderer und Spender angewiesen und freuen uns sehr über diese Würdigung unserer Arbeit.“

Der Regensburger Rettungshubschrauber

„Christoph Regensburg“ wird für dringende Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken und als schneller Notarztzubringer bei Notfällen alarmiert. Er ist rund um die Uhr einsatzbereit. Nachts sind zwei Piloten im Einsatz. Einsatzorte im Umkreis von 60 Kilometern erreichen die Besatzungen in maximal 15 Flugminuten.


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