05.12.2017, 17:21 Uhr

Ratgeber Gesundheit Schonender operieren mit der Schlüsselloch-Chirurgie

(Foto: 123rf.com)(Foto: 123rf.com)

Die operative Gynäkologie hat in den letzten drei Jahrzehnten große Veränderungen erlebt.

AMBERG Durch neue Video- sowie Computertechnologien und Instrumente ist es mittlerweile möglich, viele Eingriffe, die früher einen Bauchschnitt erfordert hätten, endoskopisch durchzuführen. Das bedeutet, dass der Operateur mit sehr kleinen Schnitten auskommt. Diese Schlüsselloch-Chirurgie ist für Patienten wesentlich schonender, weil durch sie fast kein Gewebe verletzt wird. 

Die Schlüsselloch-Chirurgie spielt heute in der Therapie sämtlicher gut- und bösartiger Erkrankungen eine zentrale Rolle. So ist es möglich, die bösartige Erkrankung von Gebärmutterhals oder Gebärmutterkörper ausschließlich minimal-invasiv zu behandeln. Die Vorteile gegenüber der klassischen „offenen“ Chirurgie liegen auf der Hand: Die Patienten erholen sich schneller, brauchen weniger Schmerzmittel, das Risiko für Wundinfektionen sinkt und es bleiben keine großen Narben.

Die Schlüsselloch-Chirurgie erfordert jahrelange Erfahrung und modernste technische Ausstattung. Sie ist in der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Klinikum St. Marien Amberg schon seit vielen Jahren Standard und kommt bei verschiedenen Erkrankungen zum Einsatz. Welche Möglichkeiten, aber auch Grenzen die Schlüsselloch-Chirurgie bei Frauen hat, das erklärt Dr. Thomas Papathemelis, Leitender Oberarzt der Frauenklinik, in seinem Vortrag beim nächsten „Ratgeber Gesundheit“. Der Vortrag beginnt am Dienstag, 12. Dezember, um 18 Uhr im Speisesaal des Amberger Klinikums.


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