30.11.2017, 21:43 Uhr

Weg der Genesung Kissen, die von Herzen kommen – Handarbeitsgruppe hilft Brustkrebs-Patientinnen

Hannelore Grund, Christina Lehmeier, Elfriede Auer, Heidi Reich, Dagmar Snyder, Maria Kapperer, Ruth Kappl. (Foto: Auer)Hannelore Grund, Christina Lehmeier, Elfriede Auer, Heidi Reich, Dagmar Snyder, Maria Kapperer, Ruth Kappl. (Foto: Auer)

Seit 2011 nähen sie Kissen für Patientinnen und Patienten, die an Brustkrebs erkrankt sind. Mittlerweile ist die Nähgruppe um Elfriede Auer aus Moos schon bei Kissen Nummer 2.000 angekommen.

AMBERG Die Kissen sind für Patienten in der Region – immer wieder spenden Elfriede Auer und ihre Freundinnen die Herzkissen an das Klinikum St. Marien Amberg: „Uns ist es wichtig, dass die Patienten wissen, dass hier Menschen sind, die an sie denken.“ Damit möchten die Näh-Damen den Patienten Mut machen und ihnen Kraft geben, die sie für die Genesung dringend brauchen können.

Regelmäßig treffen sich Elfriede Auer und ihre Nähgruppe, um die Kissen anzufertigen: Bunt sind sie – und liebevoll genäht. Und sie haben neben der Funktion als Mutmacher noch einen ganz praktischen Hintergrund: „Die Kissen haben eine ganz spezielle Form“, erklären Irmgard Schneider und Manuela Ehbauer, die als speziell ausgebildete Brustschwestern Brustkrebspatienten am Amberger Klinikum betreuen. „Die Patienten können die Kissen nach einer Brustoperation bequem unter der Achsel tragen – so lindern sie Druck- und Narbenschmerzen nach der Operation.“

Die Patienten des Klinikums dürfen sich vor der Operation eines der Kissen aussuchen. An jedem Herzkissen ist auch noch eine kleine Karte angenäht, mit guten Wünschen und Mut machenden Sprüchen. „Wir möchten einfach jedem Patienten ein paar nette Worte mit auf den Weg der Genesung geben“, erläutert Elfriede Auer. Und die Gruppe möchte auch weiterhin Herzkissen nähen – die 3.000er-Marke will ja schließlich geknackt werden.


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