28.12.2020, 13:01 Uhr

Pandemie Impfungen gegen das Coronavirus haben auch in Regensburg begonnen

Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer bei den ersten Impfungen im Universitätsklinikum Regensburg (UKR) und in der medbo Bezirksklinikum Regensburg. Dr. Frank Hanses, Oberarzt/Interdisziplinäre Notaufnahme, wird als erster Mitarbeiter des UKR geimpft. Foto: Peter Ferstl, Stadt RegensburgOberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer bei den ersten Impfungen im Universitätsklinikum Regensburg (UKR) und in der medbo Bezirksklinikum Regensburg. Dr. Frank Hanses, Oberarzt/Interdisziplinäre Notaufnahme, wird als erster Mitarbeiter des UKR geimpft. Foto: Peter Ferstl, Stadt Regensburg

Die Impfungen gegen das Coronavirus haben bayernweit am 27. Dezember begonnen. Die Stadt Regensburg hat dafür ein Impfzentrum am Dultplatz eingerichtet, das sieben Tage die Woche von 8 bis 17 Uhr geöffnet haben wird. Zudem sollen vier Mobile Impfteams vor allem in den Alten- und Pflegeheimen den Impfstoff verabreichen.

Regensburg. „Ich bin erleichtert und froh, dass wir heute mit den Impfungen beginnen können. Damit machen wir einen ersten wichtigen Schritt, um vor allem die Bewohnerinnen und Bewohner unserer Seniorenheime und das Pflegepersonal zu schützen. Auch für das medizinische Personal, das Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen versorgt, steht ab heute die Schutzimpfung zur Verfügung“, so Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer. „Ich danke allen sehr, die in den letzten Wochen so engagiert dafür gearbeitet haben, dass es jetzt losgehen kann.“

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml betonte: „Die Vorbereitung der Impfkampagne war ein logistischer Kraftakt. Ich danke den Landkreisen und Städten von Herzen für die effiziente und schnelle Unterstützung. Nun treten wir in die entscheidende Phase des Impfens ein. Auch hier ist klar: Nur gemeinsam werden wir diesen Meilenstein im Kampf gegen die Pandemie erreichen. Die Staatsregierung unterstützt die örtlichen Behörden, wo immer es nötig ist.“

Priorisierung für die Verabreichung des Impfstoffes

Der Impfstoff wird in der Anfangsphase nur in kleinen Mengen zur Verfügung stehen. Deswegen hat die Bundesregierung, die den Impfstoff zentral beschafft, eine klare Priorisierung beschlossen, wer zuerst geimpft werden darf. Die Bayerische Staatsregierung hat entschieden, diese Empfehlung umzusetzen: Bei der Festlegung und Priorisierung des Impfzugangs geht es nicht um Wertschätzung bestimmter Bevölkerungs- oder Berufsgruppen, sondern um den Schutz jener Gruppen, deren hohe Gefährdung und Verwundbarkeit durch das Coronavirus sich die letzten Monate immer wieder gezeigt hat.

Terminvereinbarung für über 80-Jährige ab 28. Dezember möglich

Über 80-jährige Menschen, die wohnhaft in Regensburg sind, sich impfen lassen möchten und nicht in einer Pflegeeinrichtung untergebracht sind, können ab Montag, 28. Dezember, von 10 Uhr bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 0941/ 507-8866 einen Termin für eine Impfung vereinbaren. Ab Dienstag, 29. Dezember, wird die Hotline zukünftig montags bis freitags von 8 Uhr bis 16 Uhr besetzt sein. Die Stadt bittet um Verständnis, dass sich gerade in den ersten Tagen und Wochen – bis mehr Impfstoff vorhanden ist – ausschließlich die Menschen, die die höchste Priorität haben, melden sollen, um das Impfzentrum nicht zu überlasten.

Ab spätestens Januar sind eine zentrale Terminvergabe über die Hotline 116117 der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) sowie eine Online-Anmeldung geplant. Über eine Erweiterung des Kreises der Impfberechtigten sowie Änderungen beim Terminmanagement wird rechtzeitig öffentlich informiert.


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