20.11.2020, 11:38 Uhr

TraumaNetzwerk Ostbayern Die Kreisklinik Wörth hat die Zertifizierung zum Lokalen TraumaZentrum erfolgreich gemeistert

 Foto: Johann Kraus Foto: Johann Kraus

Um eine noch bessere Versorgung von Traumapatienten gewährleisten zu können und für den Notfall noch besser gerüstet zu sein, unterzog sich die Kreisklinik Wörth an der Donau der Zertifizierung als Lokales TraumaZentrum für das Traumanetzwerk Ostbayern. Corona-bedingt erfolgte die Zertifikatsübergabe erst jetzt im Herbst.

Wörth an der Donau. Die im Jahr 2008 durch die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie gegründete Initiative TraumaNetzwerk DGU ist ein weltweit anerkanntes Modell der modernen Schwerverletztenversorgung. Das „Weißbuch Schwerverletztenversorgung“ ist hierfür Grundlage und hält die flächendeckenden, gültigen und überprüfbaren Versorgungs- und Qualitätsstandards fest. Alle erfolgreich auditierten TraumaZentren einer Region schließen sich zu regionalen Traumanetzwerken zusammen und kooperieren bei der Patientenversorgung und Ausbildung. Es wird hier zwischen lokalen, regionalen und überregionalen TraumaZentren unterschieden.

Unter der Federführung des Leitenden Oberarztes Dr. Alexander Kraus und Einbindung der Abteilung für Unfallchirurgie/Orthopädie und der Zentralen Notaufnahme wurden zahlreiche Anforderungen, die zur Förderung von Qualität und Sicherheit in der Traumaversorgung beitragen sollen, eingeführt. Unter anderem wurden die personellen, strukturellen und organisatorischen Voraussetzungen vereinheitlicht, standardisierte Behandlungsabläufe und Verlegungskriterien formuliert sowie gezielt Kooperationsverträge mit anderen Kliniken geschlossen.

Die Kreisklinik Wörth an der Donau versteht sich als Teil eines großen regionalen Versorgungsnetzwerkes für die Patienten der Region, das die Zusammenarbeit gut aufeinander abstimmt und die Diagnostik und Therapie der Notfallpatienten als in sich geschlossenen Ablauf darstellt. Im lokalen TraumaZentrum wird der stetige Verbesserungsprozess gelebt, des Weiteren werden Verbesserungsmöglichkeiten geschaffen und diese auch nach außen dargestellt.

„Dies ist wieder ein Baustein, mit dem die hohe Qualität an unserer Kreisklinik herausgestellt wird, vielen Dank an unserer engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, so das Lob der Landrätin.


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