15.11.2020, 10:31 Uhr

Pandemie Regensburg von Covid-19-Erkrankungen kaum betroffen

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Die Arbeitnehmer in Stadt und Landkreis Regensburg sind bisher vergleichsweise gut durch die Corona-Pandemie gekommen. So waren bis Ende August dieses Jahres wegen einer nachgewiesenen SARS-CoV-2-Infektion 347 AOK-versicherte Beschäftigte krankgeschrieben. Dies zeigt eine Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO).

Regensburg. „Mit einer Arbeitsunfähigkeitsquote von 0,73 Prozent im Stadtgebiet und 0,54 Prozent im Landkreis lag die Region im bayerischen Durchschnitt von 0,6 Prozent“, so Dieter Reisinger von der AOK in Regensburg. Die Arbeitsunfähigkeitsquote beschreibt dabei den Anteil der erwerbstätigen AOK-Mitglieder, die wegen Covid-19 krankgeschrieben waren. Die meisten AU-Meldungen wegen einer Covid-19-Erkrankung gingen bei der Regensburger AOK in den Monaten März mit 0,21 Prozent und April mit 0,44 Prozent ein. Zum Vergleich: Im August waren daran 0,04 Prozent der Beschäftigten erkrankt.

Im April gab es zwar mit insgesamt 210 die meisten Covid-19-Fälle. In der Fehlzeitenstatistik machte sich Corona jedoch nicht bemerkbar, auch wenn die Arbeitsunfähigkeitszahlen für Regensburg etwas höher lagen als im April 2019.

Keine Entwarnung

Aufgrund einer gestiegenen Zahl von Atemwegserkrankungen verzeichnete die Region den höchsten Krankenstand im März: Mit einem Wert von 6,0 Prozent in der Stadt (6,9 Prozent im Landkreis) lag er deutlich höher als im März des Vorjahres mit 4,4 Prozent (Stadt Regensburg) und 5,2 Prozent im Landkreis. Von Mai bis August sanken die Krankenstände jedoch merklich unter diejenigen der entsprechenden Vorjahresmonate. „Angesichts aktuell steigender Infektionszahlen – und weil der Winter vor der Tür steht – sind diese Zahlen jedoch kein Anlass zur Entwarnung“, betont Reisinger.


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