14.07.2020, 10:18 Uhr

Spende Live-Kontakt zu den Angehörigen – Leukämiehilfe spendet zwei iPads für die UKR-Krebsstationen 20 und 21

Prof. Dr. Reinhard Andreesen, Vorsitzender der Leukämiehilfe Ostbayern e.V. (links), überbrachte zwei Tablets als Spende des Vereins an die Stationen 20 und 21 des UKR.  Foto: Hans-Christian WagnerProf. Dr. Reinhard Andreesen, Vorsitzender der Leukämiehilfe Ostbayern e.V. (links), überbrachte zwei Tablets als Spende des Vereins an die Stationen 20 und 21 des UKR. Foto: Hans-Christian Wagner

Die Corona-Pandemie und das damit verbundene Besuchsverbot in Krankenhäusern und Kliniken haben noch mehr verdeutlicht, wie wichtig der Kontakt mit den Angehörigen für den Genesungsprozess ist. Mit Unterstützung der Leukämiehile Ostbayern konnten für die Stationen 20 und 21 des Universitätsklinikums Regensburg jetzt zwei Tablets angeschafft werden, die Videotelefonie vom Krankenbett aus nach Hause oder zu Verwandten und Freunden ermöglichen.

Regensburg. Das Team von Prof. Dr. Wolfgang Herr, Leiter der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin III, und Christine Beyer, pflegerische Leitung der beiden Stationen, nahmen die beiden Tablets aus den Händen von Prof. Dr. Reinhard Andreesen, Vorsitzender der Leukämiehilfe Ostbayern, entgegen.

Für die Patientinnen und Patienten der Stationen 20 und 21 ist der Kontakt zur Außenwelt allein behandlungsbedingt oft nur eingeschränkt möglich. Um die Krebserkrankungen effektiv bekämpfen zu können, muss das natürliche Immunsystem temporär heruntergefahren werden. Das erfordert einen behutsamen Umgang mit den natürlichen Umwelteinflüssen und für den Kontakt mit Menschen, die „von draußen“ kommen. Auf der Station 20 des UKR werden Patienten mit Tumorerkrankungen gepflegt und medizinisch versorgt, auf der Station 21 Patienten mit hochdosierter Chemotherapie, teils in Kombination mit Strahlentherapie behandelt sowie Stammzellen- und Knochenmarkstransplantationen durchgeführt.

Mittels Videotelefonie über das Tablet kann nun der Kontakt deutlich lebendiger gestaltet werden. Die Patientinnen und Patienten sehen und hören die Anruferinnen und Anrufer und sind somit in das Leben außerhalb der Klinik eingebunden. „Aus unserer langjährigen Arbeit und den Erfahrungen mit dem Patientenhaus wissen wir, wie wichtig das Medikament Zuneigung ist“, unterstreicht Prof. Dr. Andreesen die Entscheidung für die innovative Spende.


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