30.05.2020, 12:11 Uhr

Solidarität in der Krise UKR bedankt sich für großartige Unterstützung in der Coronavirus-Pandemie

Das UKR bedankt sich herzlich bei den vielen Unterstützern, die es möglich gemacht haben, die Corona-Pandemie bis hierhin zu meistern. Foto: UKR/Franziska HoltenDas UKR bedankt sich herzlich bei den vielen Unterstützern, die es möglich gemacht haben, die Corona-Pandemie bis hierhin zu meistern. Foto: UKR/Franziska Holten

Die Situation in den vergangenen Monaten war nicht leicht, und sie wird noch lange nachwirken. Bei allen Herausforderungen hat die Coronavirus-Pandemie aber auch gezeigt, dass Solidarität und Hilfe starke Begleiter dieser Krise sind. Das Universitätsklinikum Regensburg (UKR) erfuhr von Beginn an enorme Unterstützung aus der Region und dankt hierfür herzlich.

Regensburg. Schul- und Geschäftsschließungen, Ausgangsbeschränkungen, Besuchersperre – während das öffentliche Leben mit Beginn der Coronavirus-Pandemie binnen kurzer Zeit beinahe völlig zum Erliegen kam, war es am UKR umgekehrt. Hier mussten rasch Beratungs- und Testmöglichkeiten für Menschen mit Verdacht auf SARS-Cov-2-Infektion geschaffen, Intensiv-Kapazitäten freigemacht und Isolierstationen eingerichtet werden, um die medizinische Versorgung steigender Patientenzahlen mit COVID-19-Erkrankung sicherzustellen. Dies erforderte Umstrukturierungen in allen klinisch-medizinischen Bereichen, aber auch in den Laboren.

Zugleich galt es, noch strengere Hygienevorschriften im gesamten Klinikum umzusetzen und Lieferengpässe bei Schutzausrüstungen, Desinfektionsmitteln und Medikamenten zu bewältigen. Die Mitarbeiter des UKR arbeiteten in allen Bereichen – von der ärztlichen und pflegerischen Patientenversorgung über Klinikapotheke, Testlabore und Hygiene bis hin zu Reinigung, Einkauf und Medizintechnik rund um die Uhr, um diese Herausforderungen bestens meistern zu können. Dabei kam eine besondere Solidarität aus der Region zu Hilfe: Viele große und kleine Unternehmen, gemeinnützige Einrichtungen und Vereine, Behörden wie auch Privatpersonen überließen dem UKR schnell und unbürokratisch unter anderem Desinfektionsmittel, Schutzkittel und Mund-Nasen-Schutz. Diese Unterstützung machte es möglich, Lieferengpässe zu überbrücken und die Versorgung der Patienten zu sichern, aber auch die Mitarbeiter vor Ansteckung zu schützen.

Zugleich erfuhren die Mitarbeiter des Universitätsklinikums Regensburg mit Blumen, Verpflegung und vielen anderen Aufmerksamkeiten aus der Region eine hohe Wertschätzung ihrer Arbeit in diesen so besonderen Zeiten. „Ich danke allen Unterstützern von Herzen für ihr großartiges Engagement. Diese Solidarität bestätigt, wie tief verwurzelt das UKR in Ostbayern ist und wie sehr die Menschen auf unsere medizinische Expertise vertrauen. Dieses Vertrauen wollen wir in der Behandlung unserer Patienten Tag für Tag zurückgeben“, erklärt Professor Dr. Oliver Kölbl, Ärztlicher Direktor des UKR. Ein besonderer Dank gilt in diesem Zusammenhang auch den knapp 400 Studenten der Universität Regensburg, die sich freiwillig meldeten, um das UKR personell zu unterstützen – sei es in der Testanalyse, in der Betreuung der Telefon-Hotline, im Coronavirus-Beratungszentrum, in den Büros oder in der Patientenversorgung.


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