19.05.2020, 16:28 Uhr

Großzügig FFP2-Schutzmasken – im Seniorenheim der Diakonie ist die Freude über eine Spende groß

JU-Vorsitzender Johannes Bawidamann (links) übergibt mit Sylvia Stiersdorfer (Mitte) und anderen JU- und CSU-Mitgliedern eine Maskenspende an Birgit Robin (2. von rechts). Foto: Scheiner/DiakonieJU-Vorsitzender Johannes Bawidamann (links) übergibt mit Sylvia Stiersdorfer (Mitte) und anderen JU- und CSU-Mitgliedern eine Maskenspende an Birgit Robin (2. von rechts). Foto: Scheiner/Diakonie

„Wir freuen uns sehr über die Masken“, bedankte sich Birgit Robin. „Wir benötigen sie als Vorsorge, um gerüstet zu sein.“

Nittendorf. Bei ihrer Danksagung über eine Spende medizinischer Gesichtsmasken hielt die Leiterin des Seniorenwohnheims der Diakonie dabei ein Paket mit FFP2-Schutzmasken fest im Griff. Es war ihr vor dem Argula-von-Grumbach-Haus von Johannes Bawidamann, dem Vorsitzende der Ortsgruppe der Jungen Union, Kreisrat Florian Hoheisel sowie weiteren Mitgliedern von JU und CSU überreicht worden. Über ihre Ortsverbände hatten die einen Spendenaufruf gestartet. Daraufhin „zeigte sich eine große Hilfsbereitschaft und schnell kamen 600 Euro zusammen“, erläuterte Hoheisel das Ergebnis.

Ein örtlicher Unternehmer hat die Zahl der von der Spende angeschafften medizinischen Masken sogar noch einmal verdoppelt. Mit diesen Masken sind Pflegekräfte und betreute Bewohner wirksam gegen jede Ansteckung geschützt, sollte sich jemand mit dem Corona-Virus infizieren. „Uns ist wichtig, dass die Pflegekräfte geschützt werden müssen, die in dieser Krise unbeschreibliches leisten“, so Bawidamann. Neben Vertretern der örtlichen Politik ließ es sich auch Landtagsabgeordnete Sylvia Stierstorfer nicht nehmen, bei der Spendenaktion dabei zu sein. Im anschließenden Gespräch mit Robin und Pflegedienstleiter Gottfried Meissner hob sie hervor, sich dafür eingesetzt zu haben, dass auch hauswirtschaftliche Mitarbeitende die für Pflegekräfte vorgesehene Sonderzahlung erhalten. Als Freistaat „tun wir unser Bestmöglichstes, um Arbeitskräfte im Pflegebereich zu schützen und zu unterstützen“, so Stierstorfer.


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