17.05.2020, 22:32 Uhr

Tolle Aktion Die „KlinikClowns“ bringen besondere Freude in schweren Zeiten

„Dr. Würschtl“, und „Dr. Citronella“ vor den Stationen des UKR. Foto: UKR„Dr. Würschtl“, und „Dr. Citronella“ vor den Stationen des UKR. Foto: UKR

Die „KlinikClowns“ besuchen seit über zwei Jahrzehnten kranke Kinder, Seniorinnen und Senioren sowie behinderte und schwer kranke Menschen in den entsprechenden Einrichtungen. Jetzt müssen auch sie natürlich erst mal draußen bleiben.

Regensburg. Doch die Clowns haben neue Wege gefunden, den Kontakt zu den Menschen zu halten, und lassen auch während der Besuchseinschränkungen „ihre“ Kinder im Krankenhaus und Seniorinnen und Senioren im Altenpflegeheim nicht allein. Kinder und Jugendliche erleben sie derzeit oft in „Video-Visiten“ über digitale Medien und, wo der Platz es erlaubt, freuen sich Krankenhauspatienten und Seniorenheimbewohnern über Clownsbesuche vor den Einrichtungen und genießen Abwechslung und Aufmunterung vom Fenster oder Balkon aus.

In der Oberpfalz hatte diese Form der „Clownsvisite“ am Dienstag, 12. Mai, gleich in zwei Einrichtungen Premiere: im Universitätsklinikum Regensburg (UKR) und im Regensburger Alten- und Pflegeheim St. Katharinenspital.

Die beiden Clowns „Dr. Würschtl“ (alias Charlotte Liepelt) und „Dr. Citronella“ (alias Ruth Wahl), die normalerweise die kleinen Patienten auf den KUNO-Kinderstationen jede Woche mit ihrem Besuch erfreuen, erreichten sie diesmal mit ihrem Clownsspiel vor dem UKR-Klinikgebäude durch die Fensterscheiben; und die Clowns „Lisl Schnattermeier“ (alias Mirjam Avellis) und „Blümli“ (alias Heike Ternes), die üblicherweise einmal monatlich im Katharinenspital unterwegs sind, spielten jetzt für die Altenheimbewohner im Spitalgarten. Mit Clownerie, Musik und riesigen Seifenblasen und Luftballons sorgten die „KlinikClowns“ für Begeisterung bei Jung und Alt und die Begegnungen waren trotz nötigem Abstand herzlich und berührend.

Humor, Heiterkeit und Zuwendung sind gerade jetzt für kranke und pflegebedürftige Menschen zweifellos „systemrelevant“, damit Ängste und Einsamkeit nicht zu viel Raum gewinnen.


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