18.03.2020, 08:34 Uhr

BRK-Präsident „Wir werden zusammenrücken und den Blick mehr aufeinander richten müssen“

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„Die Ausbreitung von COVID- 19 stellt auch das BRK, als Teil der kritischen Infrastruktur des Freistaats Bayern, vor eine große Herausforderung, die wir mit einem kompetenten und zuverlässigen Team annehmen und meistern werden“, so der BRK Kreisverband Regensburg in einer Pressemitteilung.

Regensburg. Die Allgemeinverfügungen der Bayerischen Staatsregierung für die Seniorenheime, Schulen, Kindertageseinrichtungen und Mittagsbetreuungen wurden unmittelbar umgesetzt. Auch die Tagespflegen des Kreisverbands sind seit Montag, 16. März, bis auf eine Notgruppe in Wiesent geschlossen. Gleiches gilt für den Kleiderladen und die Bildungsakademie, die schon vergangene Woche den Ausbildungsbetrieb eingestellt hat.

Die Dienstleistungen der Daseinsvorsorge, auf die es gerade in der aktuellen Krise besonders ankommt, sind von den Leistungseinschränkungen jedoch nicht betroffen. Im Rettungsdienst, in den Seniorenheim, in der ambulanten Pflege, im Fahrdienst, im Hausnotruf und im Menüservice „Essen auf Rädern“ kümmern sich die BRK-Mitarbeiter zuverlässig um die Bedürfnisse von Kunden, Patienten und Angehörigen.

„Diese gesamtgesellschaftliche Aufgabe fordert uns alle. Wir werden zusammenrücken und den Blick mehr aufeinander richten müssen“, so Theo Zellner, Präsident des BRK. Uns ist es wichtig, mit dieser anspruchsvollen Situation besonnen, verantwortungsvoll und professionell umzugehen.

Aufgrund der flächendeckenden Präsenz und ganz besonders der engagierten und fachkundigen Mitarbeiter im Haupt- und Ehrenamt trägt das BRK zur Aufrechterhaltung des sozialen Lebens und der gesundheitlichen Versorgung auch im Krisenfall bei.


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