18.12.2019, 14:48 Uhr

„Jetzt ist der richtige Zeitpunkt“ Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml ruft zur Grippeschutzimpfung auf – bislang 372 Grippefälle in Bayern

(Foto: 123rf.com)(Foto: 123rf.com)

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml ruft dazu auf, sich rechtzeitig gegen Grippe impfen zu lassen. Huml betonte am Montag, 16. Dezember: „Ein Impfschutz ist zum Beispiel wichtig, wenn jemand viele Kontakte mit anderen Menschen hat. Unverzichtbar ist diese Impfung zudem für das Personal in Krankenhäusern, Schulen und Pflegeeinrichtungen.“

BAYERN Huml, die approbierte Ärztin ist, unterstrich: „Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für eine Grippeschutzimpfung. Wer geimpft ist, schützt nicht nur sich, sondern auch andere. Deshalb ist es wichtig, dass möglichst viele Menschen die Möglichkeit einer Grippe-Schutzimpfung nutzen.“ Die Ministerin erläuterte: „Die Grippe ist keine harmlose Erkältung, sondern eine ernsthafte Erkrankung. Bei schweren Verläufen kann die Grippe auch ernste gesundheitliche Folgen wie eine Herzmuskelentzündung oder Lungenentzündung nach sich ziehen. Ein Impfschutz ist insbesondere ab einem Alter von 60 Jahren sehr wichtig. Das gilt auch für chronisch kranke Menschen und Schwangere.“ Um einen wirksamen Grippe-Impfschutz aufzubauen, braucht das Immunsystem etwa zwei Wochen. Die Impfung muss jedes Jahr aufgefrischt werden. Grund dafür ist, dass der Impfstoff für jede Saison neu zusammengesetzt wird, um den aktuellen Grippeviren zu begegnen. Die Ministerin verwies darauf, dass die gesetzlichen Krankenkassen mit Beschluss vom April 2018 die Kosten für den Vierfach-Impfstoff übernehmen. Ansprechpartner für eine Beratung zur Impfung sind zum Beispiel die Hausärzte, Frauen- und Kinderärzte.

Der Start der Grippesaison wird von Fachleuten für Anfang Oktober festgelegt. In der aktuellen Grippesaison 2019/2020 wurden in Bayern bisher 372 Fälle gemeldet (41 in Mittelfranken, 21 in Niederbayern, 13 in Oberfranken, zehn in der Oberpfalz, 253 in Oberbayern, 30 in Schwaben und vier in Unterfranken, Stand: 9. Dezember) – das sind 151 Fälle mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.


0 Kommentare