19.11.2019, 16:05 Uhr

Deutscher Lebertag am 20. November Experten der Uniklinik informieren über Erkrankungen und Behandlungsmöglichkeiten der Leber

Die Leber kann durch Alkohol und Medikamente belastet werden. (Foto: janmika/123RF)Die Leber kann durch Alkohol und Medikamente belastet werden. (Foto: janmika/123RF)

Die Klinik und Poliklinik für Innere Medizin I des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) lädt am Mittwoch, 20. November, zu einer Informationsveranstaltung anlässlich des 20. Deutschen Lebertages ein. Medizinische Experten informieren von 17 bis 19 Uhr im kleinen Hörsaal des UKR über Erkrankungen der Leber und deren Behandlungsmöglichkeiten. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht notwendig.

REGENSBURG Mit dem Motto „Jeder Tag ist Leber-Tag“ weist der diesjährige Deutsche Lebertag darauf hin, dass die Leber zahlreiche lebensnotwendige Aufgaben erfüllt; sie ist unser zentrales Stoffwechselorgan. „Umso wichtiger ist es, sensibel für seinen Körper zu sein und sich auf Lebererkrankungen untersuchen zu lassen, denn wenn Lebererkrankungen frühzeitig erkannt werden, sind sie in der Regel gut behandelbar“, erklärt Professor Dr. Martina Müller-Schilling, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin I des UKR. Zum Deutschen Lebertag informiert Professor Müller-Schilling daher zusammen mit ihren Hepatologie-Experten am 20. November Interessierte, Betroffene, Patienten und deren Angehörige rund um das Thema Lebererkrankungen. Mehr Aufmerksamkeit für die Leber ist das zentrale Anliegen dieses bundesweiten Aktionstages. „Erkrankungen der Leber werden oft erst spät erkannt, weil sie häufig keine Beschwerden verursachen. Daher ist es umso wichtiger, an die Leber zu denken.“

Welche Aufgaben die Leber hat und wie man dieses Organ vor Erkrankungen schützen kann, erfahren die Gäste des Lebertages zu Beginn der Veranstaltung im Vortrag der Klinikdirektorin. „Die Leber spielt bei der Entgiftung des Körpers eine entscheidende Rolle und kann durch Alkohol, Medikamente oder Umweltgifte, aber auch Infektionen oder andere Erkrankungen schweren Belastungen ausgesetzt sein.“

Der stellvertretende Direktor der Klinik für Innere Medizin I des UKR, Dr. Stephan Schmid, wird im Anschluss darüber informieren, wie erhöhte Leberwerte zu deuten und welche medizinischen Schritte dann notwendig sind. „Erhöhte Leberwerte sollten immer abgeklärt werden, um eine adäquate Therapie einzuleiten. Unbehandelt können viele chronische Lebererkrankungen zur Leberzirrhose und zum Leberzellkrebs führen“, führt Dr. Schmid aus.


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