28.09.2019, 21:32 Uhr

Anpassung an den Bedarf Neue Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Regensburg eröffnet

Bezirkstagspräsident Franz Löffler, Gesundheitsministerin Melanie Huml, Bezirkstagsvizepräsident Lothar Höher, Ärztlicher Direktor Prof. Romuald Brunner und medbo-Vorstand Dr. Dr. Helmut Hausner. (Foto: medbo/Lissy Höller)Bezirkstagspräsident Franz Löffler, Gesundheitsministerin Melanie Huml, Bezirkstagsvizepräsident Lothar Höher, Ärztlicher Direktor Prof. Romuald Brunner und medbo-Vorstand Dr. Dr. Helmut Hausner. (Foto: medbo/Lissy Höller)

Als nächster Meilenstein in der Entwicklung der Klinik der Kinder- und Jugendpsychiatrie in der Oberpfalz ist die Eröffnung gefeiert worden. Bezirkstagspräsident Franz Löffler und Gesundheitsministerin Melanie Huml eröffneten mit einem Festakt die neue Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie (KJPP) am Bezirksklinikum Regensburg.

REGENSBURG Mit dem Neubau eines Bettenhauses kann die KJPP, um Patienten in der ganzen Oberpfalz zu versorgen, statt bisher 28 Betten jetzt 40 Betten anbieten. Die Zahl der stationären Patienten stieg in den vergangenen zehn Jahren auf mehr als doppelt so viele. Aus dem bisherigen Bettenhaus wurde nun eine Tagesklinik (= teilstationär) mit 22 Plätzen gestaltet. Bislang konnte die KJPP nur 14 Plätze anbieten.

Kinder und Jugendliche im Alter zwischen ein und 18 Jahren, die von Depressionen, Störungen des Sozialverhaltens, Ängsten oder auch Suchterkrankungen betroffen sind, werden seit 1993 in der Klinik für Kinder und Jugendpsychiatrie behandelt. „Es ist ein neues Kapitel in der Patientenversorgung in der Oberpfalz, doch dieses Kapitel ist noch lange nicht das letzte“, kündigte Bezirkstagspräsident Franz Löffler den Baubeginn einer neuen KJP-Klinik in Weiden im kommenden Jahr an. „Kinder und Jugendliche mit psychischen Krankheiten brauchen eine zeitgemäße Behandlung. Die psychische Gesundheit spielt für die Lebensqualität des Einzelnen eine genauso wichtige Rolle wie die körperliche Gesundheit – insbesondere auch in jungen Jahren“, betonte Gesundheitsministerin Melanie Huml die Notwendigkeit in den Ausbau der Krankenhausversorgung zu investieren.

Der Neu- und Umbau kostete rund 15 Millionen Euro, von denen der Freistaat rund elf Millionen Euro beisteuerte. Für den Ausbau der „Schule für Kranke“, die den schulpflichtigen Patienten ermöglicht, den Anschluss an den Lehrstoff zu behalten, hat der Bezirk rund 1,8 Millionen Euro investiert.


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