26.08.2019, 20:06 Uhr

Interkommunaler Zusammenarbeit Eine Rettungsbereitschaft kennt keine Gemeindegrenze

Die Bürgermeister Heinz Kiechle (re.) und Johann Thiel (li.) mit den stellvertretenden Bereitschaftsleiterinnen der BRK-Bereitschaft Neutraubling-Barbing Laura Reindlmeier (re.) und Katharina Merkl (li.). (Foto: Tino Lex)Die Bürgermeister Heinz Kiechle (re.) und Johann Thiel (li.) mit den stellvertretenden Bereitschaftsleiterinnen der BRK-Bereitschaft Neutraubling-Barbing Laura Reindlmeier (re.) und Katharina Merkl (li.). (Foto: Tino Lex)

Die Gemeinde Barbing und die BRK-Bereitschaft Neutraubling-Barbing hatten bei der Stadt Neutraubling einen Zuschussantrag für die Errichtung von Unterbringungsmöglichkeiten für zwei Fahrzeuge des Roten Kreuzes auf dem neuen Barbinger Wertstoffhof gestellt.

NEUTRAUBLING Die BRK-Bereitschaft hat eine endgültige Unterstellmöglichkeit gesucht, die die Gemeinde Barbing im Zuge der Neuerrichtung des Wertstoffhofes mitgebaut hat. Zuletzt waren die zwei Fahrzeuge getrennt voneinander in verschiedenen Ortsteilen Barbings untergebracht, davor einige Jahre in der Neutraublinger Feuerwehr.

„Mit dem Neubau des Wertstoffhofes bot es sich an, hier eine feste Unterbringungsmöglichkeit zu integrieren und die beiden Fahrzeuge zusammenzuführen“, erklärte Barbings Bürgermeister Johann Thiel. Die BRK-Bereitschaft hat damit auf dem Wertstoffhof eine neue Heimat für ihre Fahrzeuge gefunden und darf zudem auch die dazugehörigen Sozialräume nutzen. Die stellvertretenden Bereitschaftsleiterinnen der BRK-Bereitschaft Neutraubling-Barbing Laura Reindlmeier und Katharina Merkl freuen sich darüber ganz besonders. Die Stadt Neutraubling hat sich mit 50.000 Euro an dem Bau beteiligt. „Die Rettungsbereitschaft ist nicht von der Gemeindegrenze abhängig. Die BKR-Bereitschaft wird so gut wie bei jeder städtischen Veranstaltung gebraucht. Zudem greifen sich die Nachbargemeinden Neutraubling und Barbing auch im Arbeitsalltag gegenseitig unter die Arme und das mehr, als wir Bürgermeister wahrscheinlich wissen!“, so Bürgermeister Heinz Kiechle.

„Jemandem, der Hilfe braucht, ist es egal, wo das Fahrzeug steht und woher die Helfer kommen. Wichtig ist, dass geholfen werden kann!“, waren sich beide Bürgermeister einig und freuten sich über dieses gelungene interkommunale Projekt.


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