03.07.2019, 00:35 Uhr

Theologin aus Regensburg Donum-Vitae-Landesvorsitzende Sabine Demel mit dem Ellen-Ammann-Preis ausgezeichnet

Landtagspräsidentin Ilse Aigner (5.v.l.) und die KDFB-Landesvorsitzende Emilia Müller (2.v.l.) mit den Preisträgerinnen: Jana Weidhaase (3.v.l.), Sabine Demel (4.v.l.), Jutta Speidel (3.v.r.), Claudia Burmeister (2.v.r.) und Ele Schöfthaler (rechts), begleitet von der Ellen-Ammann-Darstellerin Gertrud Ströbele (links). (Foto: KDFB/Angelika Bardehle)Landtagspräsidentin Ilse Aigner (5.v.l.) und die KDFB-Landesvorsitzende Emilia Müller (2.v.l.) mit den Preisträgerinnen: Jana Weidhaase (3.v.l.), Sabine Demel (4.v.l.), Jutta Speidel (3.v.r.), Claudia Burmeister (2.v.r.) und Ele Schöfthaler (rechts), begleitet von der Ellen-Ammann-Darstellerin Gertrud Ströbele (links). (Foto: KDFB/Angelika Bardehle)

Hohe Auszeichnung für die Landesvorsitzende von Donum Vitae Bayern, Prof. Dr. Sabine Demel: Im ehemaligen Senatssaal des Landtags ist sie von Landtagspräsidentin Ilse Aigner mit dem zweiten Preis des Ellen-Amann Preises des Katholischen Deutschen Frauenbunds (KDFB) ausgezeichnet worden.

REGENSBURG Im Einsatz für die Rechte anderer Frauen selbstbewusst und mit vorbildlicher Tatkraft mutig und kreativ Grenzen überschreiten – das zeichne Sabine Demel aus, sagte Schirmherrin Aigner bei der Übergabe der Festurkunde. Mit Demel wurden vier weitere Frauen für ihre Aktivitäten geehrt. Der erste Preis ging an die Schauspielerin Jutta Speidel für deren Projekt „Horizont“. „Unser Ziel ist es, nahe bei den Frauen zu sein, sie für das ungeboren Kind zu gewinnen, aber sie zugleich auch spüren zu lassen, dass sie, egal wie sie sich entscheiden, nicht verurteilt, sondern wertgeschätzt bleiben und unterstützt werden“, erklärte Demel bei der Preisverleihung. Aus dieser Haltung heraus engagiert sich die Theologin aus Regensburg seit 20 Jahren bei Donum Vitae, war Mitbegründerin und ist seit zwei Jahren Landesvorsitzende. Als Theologieprofessorin ist Demel mit ihrem Engagement ziemlich einmalig. „Bis heute bekennen sich nur wenige Theologieprofessorinnen und -professoren öffentlich zu Donum Vitae, wohl aus Angst vor dem Vorwurf der Illoyalität und dem Entzug der Lehrbefugnis. Immer noch werde Menschen, die bei Donum Vitae aktiv sind, Ungehorsam gegenüber dem Papst vorgeworfen, was überhaupt nicht haltbar ist, sagte Demel weiter. Donum Vitae war vor 20 Jahren nach dem Ausstieg der deutschen Bischöfe aus der staatlichen Schwangerenkonfliktberatung von entschlossenen katholischen Laien gegründet worden und unterhält mittlerweile 20 Beratungsstellen in Bayern.

Der vom KDFB ausgelobte Ellen-Ammann-Preis wurde in diesem Jahr zum vierten Mal verliehen. Er geht an Frauen, die sich wie Frauenbundgründerin Ellen Ammann mit großem Mut, viel Kreativität und mit extrem hohem Einsatz für die Rechte von Frauen engagieren.


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