28.06.2019, 12:15 Uhr

Auch emotionale Aspekte berücksichtigt Universitätsklinikum Regensburg erneut unter Deutschlands besten Krankenhäusern

(Foto: UKR/Klaus Völcker)(Foto: UKR/Klaus Völcker)

Große Ehre für das Universitätsklinikum Regensburg (UKR). In der aktuellen Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z.) findet sich das UKR unter „Deutschlands besten Krankenhäusern“ auf Rang zwei wieder. Die Auszeichnung erfolgte durch das F.A.Z.-Institut. Als Grundlagen für das Zertifikat dienten Qualitätsberichte, Patientenbewertungen sowie Daten aus Klinikführern und Online-Portalen.

REGENSBURG Sind die Patienten mit ihrer Behandlung zufrieden, spricht das eindeutig für die Qualität eines Krankenhauses. Das spiegelt auch die aktuelle Klinikliste vom 27. Juni 2019 wider. Das UKR wird seinem Anspruch als Standort universitärer Hochleistungsmedizin gerecht und belegt einen hervorragenden zweiten Platz unter den Universitätskliniken im Bundesgebiet und Platz eins unter den Universitätskliniken in Bayern. Das UKR musste einzig dem universitären Herz- und Diabeteszentrum aus Bad Oyenhausen in Nordrhein-Westfalen den Vortritt lassen. „Diese Auszeichnung ist eine sehr schöne Bestätigung für unsere Arbeit und Ansporn, uns immer weiter zu verbessern. Unsere Aufgabe ist es, den Menschen in Ostbayern Medizin auf höchstem universitären Niveau anzubieten. Dass uns das täglich gelingt, verdanken wir unseren mehr als 4.900 hochmotivierten Mitarbeitern, den Ärzten, den Pflegenden und den medizinischen Fachangestellten, aber auch den Kollegen in der Verwaltung und der Technik. Für all unsere Mitarbeiter ist die Auszeichnung durch die F.A.Z. daher eine Bestätigung ihrer hervorragenden Arbeit.“, freut sich Professor Dr. Oliver Kölbl, Ärztlicher Direktor des UKR, über das Zertifikat „Deutschlands beste Krankenhäuser“.

Die Studie des F.A.Z.-Instituts dient einerseits dazu, die Kliniken nach ihrer fachlichen Qualität zu bewerten. Andererseits gibt sie Patienten und deren Angehörigen eine Hilfestellung, in welchem Haus sie sich mit ihrer Erkrankung bestmöglich aufgehoben fühlen können.

Für die Klinikliste wurden insgesamt 2.292 Qualitätsberichte, welche jedes Krankenhaus jährlich veröffentlichen muss, ausgewertet. Im nächsten Schritt wurden Klinikverbunde aussortiert, sodass schlussendlich 1.546 Krankenhäuser für eine Auszeichnung in Frage kamen.

Neben den objektiven Kriterien der Qualitätsberichte bezog das Ranking „Deutschlands bestes Krankenhaus“ auch emotionale Aspekte in Bezug auf die Krankenhäuser mit ein, die anhand von Weiterempfehlungsrate und Patientenbewertungen erhoben wurden. Quellen für die Daten dieses sogenannten „Social Listening“ und des gezielten Monitorings von Bewertungsportalen waren der TK-Klinikführer, die Weisse Liste und Klinikbewertungen.de. Die Ergebnisse der sachlichen und der emotionalen Bewertung flossen zu jeweils 50 Prozent in das Endergebnis ein.


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