04.02.2019, 13:45 Uhr

Ertrag aus zwei Konzerten Choryphäen spenden 1.000 Euro an Hospiz-Verein Regensburg

Christine Paulus, Markus Bauer, Monsignore Pfarrer Georg Dunst, Manfred Beer (1. Vorsitzender Hospiz-Verein Regensburg), Beate Hollweck, vorne Chorleiterin Resi Dinauer. (Foto: Ingrid Kroboth)Christine Paulus, Markus Bauer, Monsignore Pfarrer Georg Dunst, Manfred Beer (1. Vorsitzender Hospiz-Verein Regensburg), Beate Hollweck, vorne Chorleiterin Resi Dinauer. (Foto: Ingrid Kroboth)

Im Oktober letzten Jahres haben die Choryphäen mit zwei ausverkauften Konzerten im Zehentstadel ihr 40-jähriges Bestehen gefeiert. Nun übergaben Chorleiterin Resi Dinauer und Mitglieder des Organisationsteams 1.000 Euro im Chorprobenraum an den 1. Vorsitzenden des Hospiz-Vereins Regensburg e. V., Manfred Beer.

REGENSBURG Den Ertrag aus den bei beiden Konzerten aufgestellten Spendenbüchsen und aus dem Reinerlös rundete der rund 40 Frauen und Männer starke gemischte Chor auf die Summe von 1.000 Euro auf. Bei den Konzertvorbereitungen war das Organisationsteam zu der Überzeugung gelangt, diesmal die Tätigkeit des Hospiz-Vereins zu unterstützen. Nach der Zustimmung im Chor stand diesem Verwendungszweck auch nichts mehr im Wege. „Das Konzert hat mir sehr gut gefallen“, bedankte sich Beer, der bei der ersten Aufführung als Ehrengast begrüßt werden konnte. Er stellte den Vertretern des Organisationsteams und auch Monsignore Pfarrer Georg Dunst, der ebenfalls bei der Spendenübergabe dabei war, den im Jahr 1992 gegründeten Hospiz-Verein (750 Mitglieder, über 70 ehrenamtliche Hospiz-Begleiter, fünf hauptamtliche Kräfte) mit Sitz in Pentling vor. Er schilderte auch die Organisationsstruktur und die Einsatzfelder. So machen die häuslichen Begleitungen etwa 60 bis 70 Prozent aus, der Rest verteilt sich auf Einsätze in Seniorenheimen, Palliativstationen (Krankenhaus der Barmherzigen Brüder, Uni-Klinikum) und das stationäre Johannes-Hospiz in Pentling mit zehn Betten, das sich in Trägerschaft der Johanniter befindet.

Der Hospiz-Verein Regensburg sieht seine Hauptaufgabe in den psycho-sozialen und spirituellen Aspekten, wichtig sei, so Beer, ein „würdiges Abschiednehmen“ für alle Beteiligten zu ermöglichen. Neben den Finanzmitteln für das Personal und die Sachkosten (nicht alles kann durch Zuwendungen der Krankenkassen und Mitgliedsbeiträge gedeckt werden) investiert der Verein in Projekte wie „Hospiz macht Schule“ (Gespräche mit Schülern über Sterben, Tod und Trauer). Darüber hinaus vergibt der Hospiz-Verein entsprechende „Stipendien“ in Seniorenheimen, das heißt er bezahlt dort Palliativausbildungen. 35 bis 40 Prozent des Haushalts muss der Hospiz-Verein aus eigenen Mitteln bestreiten, weshalb er sich über jede Spende und Förderung freut.


0 Kommentare