14.01.2019, 15:51 Uhr

„Ein Jahr des Aufbruchs zum Menschen“ Starker und motivierender Start ins neue Jahr für den Diözesan-Caritasverband Regensburg

(Foto: Schophoff/Burcom Regensburg)(Foto: Schophoff/Burcom Regensburg)

Der Caritasdirektor Michael Weißmann blickte beim Neujahrsempfang 2019 optimistisch ins neue Jahr – und ermutigte die Mitarbeiter, die Herausforderungen der Zukunft gemeinsam anzupacken.

REGENSBURG Die Rede ist vom Landen der chinesischen Raumsonde auf der Schattenseite des Mondes. Wirklich bewegend sei der Blick auf die Rückseite des Mondes für ihn allerdings nicht. Der Caritasdirektor sei von einer ganz anderen Perspektive ergriffen, nämlich „vom Blick auf das Leben vor der eigenen Haustür.“ Und weiter: „Für eine menschlichere Gesellschaft müssen wir vor allem bei uns zuhause anpacken, in der Region Ostbayern, Planet Erde.“

Der Caritasdirektor würdigte damit das Engagement aller hauptamtlichen und ehrenamtlichen Caritasmitarbeiter im Bistum Regensburg. „Es erfüllt mich mit Stolz, dass wir bei der Caritas genau das tun. Überall dort, wo unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig sind, beleben sie das menschliche Miteinander. Sie stärken die soziale Stadt und das soziale Dorf.“ Weißmann bedankte sich für das „herausragende Engagement“, dafür, dass sich Mitarbeiter wie Ehrenamtliche „in den Dienst der Gesellschaft stellen.“ Für ihn sei 2019 nicht das Jahr des Aufbruchs zum Mond, sondern erneut ein Jahr des Aufbruchs zum Menschen.

Anschließend ging der Caritasdirektor auf die Herausforderungen der Zukunft ein: Er sprach vom demografischen Wandel und dem damit einhergehenden Fachkräftemangel, von Integrationsaufgaben und Chancen und Risiken der Digitalisierung. „Ich sage Ihnen aber: Mir wird nicht bang, wenn ich ins neue Jahr blicke. Im Gegenteil. Herausforderungen sind mir der wichtigste Antrieb. Dort, wo wir an unsere christlichen Werte glauben und unsere Ideen mit Tatkraft umsetzen, kann Gutes und Neues entstehen“, sagte Weißmann.

Special-Guest beim Neujahrsempfang war der Oberpfälzer Liedermacher und Kabarettist Hubert Treml. Er wünschte in musikalischer Versform allen Anwesenden „a guads neis Jahr“. Und er hatte zwei Lieder dabei, die er eigens für die Caritas Regensburg und ihre Mitarbeiter geschrieben und komponiert hatte: das Lied „Flammenkreuz“ sowie das Lied #beCaritas – in Anspielung auf die aktuelle Fachkräfteinitiative der Caritas Regensburg. Treml brachte damit die Gäste im Saal zum Mitsingen. Kurzum: Für den Diözesan-Caritasverband Regensburg war es ein starker und motivierender Start ins neue Jahr!


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