20.09.2018, 13:25 Uhr

Großzügige Spende Familiennachsorge – Schützenjugend hilft kranken Kindern

(Foto: Klinik St. Hedwig)(Foto: Klinik St. Hedwig)

Die Kinder und Jugendlichen der Schützenvereins Eichenlaub aus Oberhinkofen überreichten beim Besuch der Kuno Klinik St. Hedwig eine Spende von 800 Euro an Renate Fabritius-Glaßner, Leiterin der sozialmedizinischen Familiennachsorge in Regensburg.

REGENSBURG Die Spende kam durch eine gemeinschaftliche Aktion der Jungschützen zustande: Um kranken Kindern und Jugendlichen zu helfen, verkaufte die Schützenjugend am Obertraublinger Wochenmarkt Kaffee und Kuchen. „Noch nie haben wir so viel verkauft“, teilte Theresa Weitzer, Jugendleiterin des Schützenvereins, bei der Spendenübergabe mit. Die 700 Euro, die beim Kuchenverkauf zusammenkamen, wurden von den Jugendlichen selbst auf 800 Euro aufgerundet.

Über die Spende für die sozialmedizinische Familiennachsorge freute sich Renate Fabritius-Glaßner sehr: „Wir kümmern uns darum, dass schwerkranke oder chronisch kranke Kinder und Jugendliche auch nach dem Krankenhausaufenthalt zu Hause in der Familie optimal versorgt sowie die Eltern unterstützt und entlastet werden.“ Sie betont weiter: „Nur durch Spenden kann die familiäre Nachsorge nachhaltig gesichert werden. Dafür danken wir von Herzen!“ Der Bunte Kreis Kuno Familiennachsorge unterstützt Familien mit schwer-, chronisch und krebskranken Kindern und Jugendlichen zu Hause. Das Nachsorge-Team bestehend aus Nachsorgeschwestern, Sozialpädagogen, Ärzte und Psychologen hilft mit fachkundiger Beratung und liebevoller Betreuung, damit trotz der Sorgen und der krankheitsbedingten Belastungen, das Leben zuhause bestmöglich gelingt.

Wie wichtig die Nachsorge für betroffene Familien ist, darüber konnten sich die Jugendlichen selbst ein Bild machen. Renate Fabritius-Glaßner berichtete über die Tätigkeit in den Familien, über die Sorgen und Belastungen der Eltern und über die enorme Selbstdisziplin, die von den kranken Kinder und Jugendlichen oftmals gefordert wird. Anschließend konnten die Jugendlichen die Klinik St. Hedwig im Rahmen einer Klinikführung kennenlernen. „ So schnell werden die Jugendlichen dieses emotionale Erlebnis nicht vergessen“ meinte die Jugendleiterin Theresa Weitzer.


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