13.07.2018, 08:15 Uhr

Soziales Phantastisches Projekt – Hotel Includio bietet Menschen mit Behinderung Erholung vom Alltag

Assistentin des Regionalvorstandes Silke Weiler, Johanniter-Regionalvorstand Martin Steinkirchner, Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer, Architekt Georg Kartini, Pressesprecher Andreas Denk. (Foto: Johanniter)Assistentin des Regionalvorstandes Silke Weiler, Johanniter-Regionalvorstand Martin Steinkirchner, Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer, Architekt Georg Kartini, Pressesprecher Andreas Denk. (Foto: Johanniter)

„Heute ist ein großer Tag auf dem Weg zum Hotel ‚Includio‘!“ Mit diesen Worten eröffnete Regensburgs Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer die Pressekonferenz bei den Johannitern in Haslbach. Konkret ging es an diesem freudigen Tag um die Einreichung des Bauantrags für Regensburgs erstes Inklusionshotel in Regensburg. Der erste Meilenstein auf dem Weg zu dieser einzigartigen Unterbringung in der Umgebung.

REGENSBURG Includio wird das erste Hotel in Regensburg, in dem auch Reisegruppen von Menschen mit Behinderung ihren Urlaub in Regensburg völlig barrierefrei verbringen können. Für die behindertengerechte Ausstattung müssen die Johanniter für den Bau zusätzlich ca. 2 Millionen Euro in die Hand nehmen. „Diese zwei Millionen möchten wir anhand von Spenden finanzieren“, erklärt Johanniter-Regionalvorstand und gleichzeitig Geschäftsführer der Johanniter-Hotel Regensburg gGmbH Martin Steinkirchner. Alle sind zuversichtlich, dass dies auch gelingen kann. „Ich habe das Gefühl den Menschen hier liegen regionale Projekte sehr am Herzen, die sie dann gerne auch unterstützen und die ihnen am Herzen liegen“, so Maltz-Schwarzfischer. Mit der Benefizgala der Mittelbayerischen Zeitung ging es schon einen riesigen Schritt vorwärts: Unglaubliche 250.000 Euro gingen am Ende des Tages an Includio.

Architekt Georg Kartini stellte zum ersten Mal in der Öffentlichkeit die Baupläne vor und erklärte dabei z. B. die komfortable Raumausstattung und wo sich beispielsweise der Wellnessbereich befindet. Auf die Frage, was genau den Reiz an so einem Projekt ausmache, antwortete Kartini: „Zunächst mal, ist es ein einzigartiges Projekt in der Region. Wir müssen es außerdem schaffen, dass es trotz seiner behindertengerechten Einrichtung, keine Krankenhaus- oder Pflegeheimatmosphäre hat. Nun hoffen die Johanniter, dass der erste Spatenstich am Gelände im Burgweinting noch dieses Jahr erfolgt.

Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer informiert sich über Includio. (Foto: Johanniter)