07.05.2018, 11:16 Uhr

Beratung ist wichtig Apotheker in Regensburg und Umgebung geben Tipps zur richtigen Anwendung von Medikamenten

(Foto: racorn/123RF)(Foto: racorn/123RF)

Egal ob Antibiotikum, Schmerzmittel, oder Augentropfen – Medikamente können nur helfen, wenn sie in der richtigen Dosierung eingenommen werden. Bei zu wenig Wirkstoff kann keine Wirkung einsetzen, bei Überdosierungen hingegen kann gesundheitlicher Schaden entstehen.

REGENSBURG Apotheker Josef Kammermeier, Sprecher der Apotheker in Regensburg und Umgebung rät deshalb allen Patientinnen und Patienten, sich in der Apotheke nach der korrekten Anwendung zu erkundigen, vor allem, wenn ein Medikament zum ersten Mal angewendet wird: „Tabletten einzunehmen ist relativ einfach. Aber bei technisch aufwändig verpackten Medikamenten wie Augentropfen, Trockensäften oder Medikamenten zur Inhalation passieren häufig Fehler.“ Die Apotheker in Regensburg und Umgebung können die einzelnen Anwendungsschritte erklären und bei Problemen mit dem Arzneimittel helfen.

„Bei älteren Patienten oder bei Patienten mit rheumatischen Erkrankungen lassen Kraft und Geschicklichkeit oft nach“, weiß Apotheker Kammermeier. „Gerade dieser Patientengruppe fällt es deshalb oft schwer, beispielsweise Kindersicherungen zu öffnen.“ Andere Medikamente wie Tubenverschlüsse müssen vor der ersten Entnahme durchbohrt werden. Auch dafür braucht man relativ viel Kraft. Wer damit Schwierigkeiten hat, kann sich das Medikament bereits in der Apotheke öffnen lassen.

„Vor allem Augentropfen werden häufig falsch angewendet“, sagt Apotheker Kammermeier. Aus einigen Quetschflaschen lassen sich bei eingeschränkter Handkraft nur schwer Augentropfen herausdrücken. Patienten sollten sich deshalb die richtige Anwendung in der Apotheke vor Ort demonstrieren lassen „Die Apotheker kennen sowohl die individuellen Einschränkungen ihrer Patienten als auch die technologischen Besonderheiten des jeweiligen Medikaments. Gerne demonstrieren sie ihren Patienten die korrekte Anwendung oder empfehlen geeignete Hilfsmittel für die Anwendung“, so Kammermeier. Wenn die Sehkraft nachlässt, steigt auch das Risiko für Verwechslungen ähnlich aussehender Medikamente. Hilfreich ist es dann, die verschiedenen Medikamente mit farbigem Klebeband, Filzklebepunkten oder durch gut tastbare Aufkleber aus Sandpapier zu kennzeichnen. Fällt das Abzählen von Tropfen schwer, kann man diese in einen leeren Joghurtbecher fallen lassen. So kann man die Tropfen nach Gehör abzählen. Apotheker Kammermeier: „In den Apotheken gibt es viele Hilfsmittel, um die richtige Medikamenteneinnahme zu erleichtern. Die Apothekerinnen und Apotheker in Regensburg und Umgebung beraten Sie gerne.“


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