30.04.2018, 22:09 Uhr

Im Caritas-Krankenhaus St. Josef Palliativ-Symposium befasste sich mit den „Grenzsituationen in der Intensivmedizin“

Dr. Michael Rechenmacher (Uniklinikum Regensburg), PD Dr. Stephan Seitz (Caritaskrankenhaus St. Josef), PD Dr. Michael T. Pawlik (Caritaskrankenhaus St. Josef), Ulrich Follmann (Caritaskrankenhaus St. Josef). (Foto: Pallliativ- und Hospizakademie)Dr. Michael Rechenmacher (Uniklinikum Regensburg), PD Dr. Stephan Seitz (Caritaskrankenhaus St. Josef), PD Dr. Michael T. Pawlik (Caritaskrankenhaus St. Josef), Ulrich Follmann (Caritaskrankenhaus St. Josef). (Foto: Pallliativ- und Hospizakademie)

Am Samstag, 21. April, fand das 2. Palliativ-Symposium der Palliativ- und Hospizakademie Regensburg e. V. statt. Im Mittelpunkt standen wieder nicht-onkologische PatientInnen, dieses Mal unter dem Thema „Grenzsituationen in der Intensivmedizin, Alterstraumatologie und Nephrologie“.

REGENSBURG Trotz schönsten Wetters fanden sich am Samstagmorgen im Hörsaal des Krankenhauses St. Josef 46 Ärztinnen und Ärzte sowie 30 weitere Interessierte aus der Regensburger Hospiz- und Palliativszene ein. Von 9 bis 14 Uhr wurden medizinische Grenzfälle vorgestellt und mit großem Engagement diskutiert. Die Mediziner der stationären und ambulanten Palliativversorgung in Regensburg machten erneut deutlich, wie notwendig es ist, sich zum einen rechtzeitig im Leben über den Fall der Fälle Gedanken zu machen und Vorsorge zu treffen. Zum anderen ist es unabdingbar, in medizinischen Grenzsituationen das Gespräch zwischen Betroffenen, Angehörigen und allen beteiligten Disziplinen zu suchen, um langwierige und für alle Seiten unbefriedigende Situationen am Lebensende zu vermeiden.

Palliativ- und Hospizakademie Regensburg als anerkannte Bildungsinstanz

Im Jahr 2010 schlossen sich alle Einrichtungen, die in Regensburg palliative Bildung in Medizin und Pflege sowie im interdisziplinären Kontext anbieten, zu einer Akademie zusammen. Die großen Krankenhäuser der Barmherzigen Brüder, St. Josef, Uniklinik gehören ebenso zu diesem Verbund wie die ambulante Palliativversorgung Pallioamo, die Caritas-Akademie für Berufe im Gesundheits- und Sozialwesen, der Hospizverein und die Seelsorge für Berufe im Gesundheits- und Sozialwesen in der Diözese Regensburg. Der erste Vorsitzende des Trägervereins der Akademie, Pfarrer Dr. Christoph Seidl, wertete das 2. Palliativ-Symposium als eine sehr gute Bestätigung der guten Zusammenarbeit: „Die große Resonanz, aber auch die intensive und konstruktive Zusammenarbeit der Regensburger Palliativ- und Hospiz-Landschaft sind ein Beweis für die Bedeutung und die gute Qualität des hiesigen Bildungsangebotes. Dieser Tag lässt uns nicht nur zufrieden auf die bisher geleistete Arbeit zurückblicken, sondern spornt uns vielmehr zu weiteren gemeinsamen Projekten an.


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