26.03.2018, 17:30 Uhr

Immer mehr gefragt Im letzten Jahr suchten über 2.000 Betroffene Hilfe bei Donum Vitae in Regensburg

Maria Eichhorn. (Foto: Dr. Isa Foltin)Maria Eichhorn. (Foto: Dr. Isa Foltin)

Donum Vitae Regensburg ist nach wie vor sehr gefragt und kann auf eine große Zahl von Unterstützern und Helfern setzen. Das wurde bei der jüngsten Förderkreis-Sitzung deutlich. Bevollmächtigte Maria Eichhorn (Foto) konnte in den Räumen der Beratungsstelle in der Maximilianstraße rund 50 Förderer begrüßen.

REGENSBURG Eichhorn nahm Bezug zur positiven Würdigung der Arbeit von Donum Vitae durch den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz Kardinal Reinhard Marx. Sie freue sich sehr über dieses deutliche Zeichen der Wertschätzung. Umso mehr sei sie enttäuscht über den Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer. Es sei unerträglich, dass dieser verlange, Donum-Vitae-Beraterinnen müssten sich eindeutig von der Praxis bei Donum Vitae, zu der die Ausstellung des Beratungsnachweises gehöre, distanzieren, wenn sie zu katholischen Beratungsstellen wechseln wollten. Nicht akzeptabel sei auch Voderholzers Forderung nach einer Evaluierung der jetzigen Abtreibungsregelung. Jede Änderung der aktuellen Gesetzeslage würde den Lebensschutz für das ungeborene Kind nur verschlechtern statt verbessern, warnte Eichhorn.

Die Leiterin der Beratungsstelle, Doris Schiller, informierte über die aktuelle Arbeit. Im vergangenen Jahr habe die Zahl der Beratungen erneut zugenommen. Über 2.000 Hilfesuchende seien beraten worden. In der Sexualpädagogik an den Schulen habe es 167 Einsätze gegeben. Auffallend sei die immer größer werdende materielle Not der Frauen und Männer, die zu Donum Vitae kommen. So habe man über 300.000 Euro an bedürftige Familien vermittelt, Tendenz steigend.

Der Vorsitzende des Donum-Vitae-Fördervereins, Berthold Starzinger, informierte über die nächste Benefizveranstaltung. Am Vorabend des Muttertags, Samstag, 12. Mai, gibt das weltberühmte Vokalensemble „Singer Pur“ ein Konzert für Donum Vitae im Neuhaussaal des Regensburger Stadttheaters. Karten gibt es ab sofort in der Beratungsstelle.


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