03.07.2018, 11:21 Uhr

Wertvoller Einsatz BRK Rottal-Inn ehrt fleißige Blutspender

Das BRK ehrte treue Blutspender aus dem Landkreis. (Foto: Kolb)Das BRK ehrte treue Blutspender aus dem Landkreis. (Foto: Kolb)

38 sehr eifrige Blutspender sind vom BRK Rottal-Inn heuer beim Ehrungsabend für 75-, 100-, 125- und 150malige Blutspende ausgezeichnet worden, um ihnen gegenüber die Wertschätzung ihres langjährigen zuverlässigen Einsatzes für die Mitmenschen, respektive ihres wichtigen Beitrags für die Gesellschaft auszudrücken: „Mit einer Stunde Ihrer Zeit retten Sie das Leben anderer Menschen – die Gemeinschaft der Blutspender gehört im Landkreis zu der wohl wichtigsten Bürgerinitiative“, unterstrich Landrat u. BRK-Kreisvorsitzender Michael Fahmüller.

ROTTAL-INN Gemessen an der Bevölkerungsdichte von Niederbayern spenden im Landkreis Rottal-Inn laut Fahmüller die Bürgerinnen und Bürger das meiste Blut – im vergangenen Jahr zählte das BRK bzw. dessen Blutspendedienst 8100 Spender bei seinen Terminen – davon 560 Erstspender, „die für die Nachhaltigkeit des Blutspendesystems besonders wichtig für uns sind“, betonte er. Dies sei sehr erfreulich, zudem Zeichen der Verbundenheit zwischen Bevölkerung und Rotem Kreuz.

„Sie helfen dabei nicht nur Unfallopfer, sondern auch vielen schwer kranken Menschen, da bei vielen Therapien Blutpräparate eine maßgebliche Rolle spielen“, machte der BRK-Kreisvorsitzende klar. Die langjährigen zuverlässigen Blutspender hätten damit einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft geleistet. Die Blutspende solle den Spendern aber auch Gesundheit zurückgeben – der Blutspendedienst habe ja die Aufgabe, jede Spende nach einem festgelegten System zu untersuchen; bei auftretenden Auffälligkeiten werde der Hausarzt darüber informiert.

Die kontinuierliche Sicherung der Versorgung mit überlebenswichtigen Blutpräparaten werde eine immer größere Herausforderung – in Bayern würden ja jeden Tag 2000 Blutspenden gebraucht, so BRK-Kreisgeschäftsführer Herbert Wiedemann. Bei drei Wochen Lagerfähigkeit sei die Bestandsorganisation für den zeitnahen Verbrauch des Vorrats eine immense logistische Herausforderung. Deshalb motivierte Wiedemann die Blutspender, intensiv um jungen Nachwuchs zu werben – „man kann sechs mal im Jahr Blut spenden, damit etwas richtig Gutes tun für die Mitmenschen und für sich selbst“, betonte er.

Den herzlichen Dankesworten an die eifrigen Blutspender im Namen des BRK und seines Präsidenten Theo Zellner fügte Fahmüller hinzu, das sie hoffentlich dem Roten Kreuz noch lange verbunden bleiben – und betonte würdigend: „Mit Ihrer unentgeltlichen Leistung sind Sie Vorbilder für jede nachkommende Spendergeneration. Dank sprach er auch allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern aus, die jeden Blutspendetermin vorbereiten und die Brotzeit zur anschließenden Stärkung der Spender zubereiten.

Die Geehrten waren als weiteres Zeichen des Dankes zum Essen eingeladen – für die köstliche Bewirtung sorgte die BRK-Kochgruppe unter Leitung des stellv. Kreisvorsitzenden Heinrich Müller.

Die Geehrten:

- für 75-malige Blutspende: Buchner Karl, Ettinger Konrad, Fischer Christian, Geier Franz, Hausruckinger Konrad, Heudecker Monika, Maier Josef, Prams Gerald, Schemmer Josef, Schmitz Maria, Schwinghammer Alfred, Straßl Karl, Tafelmaier Robert, Wiester Thomas, Zoebisch Anna;

- für 100-malige Blutspende: Friedlmeier Hermann, Hamberger Inge, Hamm Heinrich, Heiss Klara, Hocke Eduard, Kirschner Dietmar, Stadler Bernhard, Webersberger Johann;

- für 125-malige Blutspende: Attenberger Maria, Geier Heinrich, Graf von Schwerin Peter Franz, Kreipl Hubert, Limmer Xaver, Schmitz Jakob, Wagner Brigitte, Wohlmannstetter Franz;

- für 150-malige Blutspende: Durner Anton, Girgnhuber Josef, Heriban Peter, Hoheneder Franz, Linde Guenther, Niedermayer Josef, Ziegleder Günther.


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