25.06.2018, 16:00 Uhr

„Schnüffelnasen“ auf Info-Tour BRK-Rettungshundestaffel Rottal-Inn stellt sich vor

Auf Info-Einsatz für ihr „Crowdfunding-Projekt“ zur Anschaffung eines Einsatzfahrzeugs am „Fressnapf“ in Simbach ist die BRK-Rettungshundestaffel Rottal-Inn (von li.): Laura Wamprechtshammer mit Spencer, Kerstin Wamprechtshammer mit Merlin, Christian Wimmer mit Amy, Geli Kolmer mit Bounty und Feebee sowie Fachdienstleiterin Katharina Feuerer mit Traudl und Vroni. (Foto: Kolb)Auf Info-Einsatz für ihr „Crowdfunding-Projekt“ zur Anschaffung eines Einsatzfahrzeugs am „Fressnapf“ in Simbach ist die BRK-Rettungshundestaffel Rottal-Inn (von li.): Laura Wamprechtshammer mit Spencer, Kerstin Wamprechtshammer mit Merlin, Christian Wimmer mit Amy, Geli Kolmer mit Bounty und Feebee sowie Fachdienstleiterin Katharina Feuerer mit Traudl und Vroni. (Foto: Kolb)

Zusätzliche Aufgabe der „Schnüffelnasen“ BRK-Rettungshundestaffel Rottal-Inn ist zurzeit immer wieder auch das Posieren, während die ehrenamtlichen Einsatzkräfte dieses der BRK-Bereitschaft Triftern angegliederten Fachdienstes über dessen Ausbildungen, Aufgaben und Tätigkeiten der RHS informieren – wie zuletzt beim Tierbedarf-Fachmarkt „Fressnapf“ in Simbach.

SIMBACH Hintergrund der Aktion: Die Mobilität der Rettungshundestaffel für „Vermisste suchen, finden und retten“, also für Training, Eignungstests und Prüfungserfolge in ganz Bayern sowie Einsatzfahrten in der Region, wird bislang von Hundeführern und Helfern mit ihren Privatfahrzeugen gewährleistet – „nun möchten wir uns dafür endlich ein Einsatzfahrzeug anschaffen, haben dazu ein „Crowdfunding-Projekt“ gestartet und unterstützen die erhoffte Breitenwirkung nach Kräften“, erklärt Staffelleiterin Katharina Feuerer. Hauptaufgabe der vierbeinigen Retter ist die Suche nach vermissten oder auch verschütteten Menschen und deren Lokalisierung in unwegsamem und dicht bewachsenem Gelände (Flächenhunde) sowie auch in bewohntem Gebiet anhand ihres Individualgeruchs (Mantrailer). Die RHS Rottal-Inn bildet in beiden Bereichen aus. Als typische Einsätze führt Staffelleiterin Feuerer an: „Mantrailer“ führen die Personensuche u. a. in Gebäuden, auf bebauten Flächen und in dicht besiedelten Gebieten durch; ein „Flächensuchteam“ hat z.B. vermisste Kinder oder verwirrte ältere Personen aufzuspüren. Weiter gibt es die „Wegesuche“ (Hund und Hundeführer links u. rechts entlang von Wegen) und die „Parzellensuche“ (jew. ein Team in einem Abschnitt des aufgeteilten Suchgebiets). Die Fahrten zu Training, diversen Ausbildungszwecken, Rettungshundeprüfungen und jährlich ca. 30 Einsätzen – da kommt Einiges zusammen, bisher durchgeführt von den ehrenamtlichen Hundeführern und Helfern mit ihren Privatwagen. Das zur Anschaffung eines RHS-Einsatzfahrzeugs für die Suchhunde und ihre Begleiter über die VR-Bank Rottal-Inn eG initiierte „Crowdfunding-Projekt“ hat laut Fachdienstleiterin Feuerer einen Finanzierungsumfang von 5.000 Euro und läuft noch bis zum 2. August 2018; dieses Projekt kann so unterstützt werden: VR-Bank Rottal-Inn eG, Treuhandkonto Crowdfunding, IBAN DE84 74061813 0039920609, Verwendungszweck Projekt ID 9109 sowie im Internet unter https://vrbk.viele-schaffen-mehr.de/rettungshunde. Den nächsten Info-Stand hat die Rettungshundestaffel am Samstag, 30. Juni, in Bad Birnbach am Wochenmarkt auf dem neuen Marktplatz beim Rathaus von 8 bis 12 Uhr.


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