05.03.2020, 12:42 Uhr

Hilfe aus der Luft 1613 Alarme für „Christophorus Europa 3“

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Bilanz 2019: Mehr Einsätze für Rettungshubschrauber des ÖAMTC und der ADAC Luftrettung

Passau/Suben. Im vergangenen Jahr leistete „Christophorus Europa 3“ von ÖAMTC und der gemeinnützigen ADAC Luftrettung 1613 Rettungsflüge. Damit nahm das Einsatzaufkommen im Vergleich zum Vorjahr um 3,1 Prozent zu (2018: 1565 Einsätze). 844 Mal (52,3 Prozent) leisteten die deutsch-österreichischen Crews im Großraum Passau/Bayerischer Wald schnelle Hilfe aus der Luft und damit deutlich häufiger als im Vorjahreszeitraum (2018: 754 Mal/+11,9 Prozent). 1318 Alarme (81,7 Prozent) waren so genannte „Primäreinsätze“: In dem Fall hatte „Christophorus Europa 3“ die reine Funktion des Notarztzubringers oder die Crew übernahm nach der medizinischen Versorgung auch den Kliniktransport. 177 Einsätze (11,0 Prozent) waren Sekundärtransporte, bei denen ein Patient von einem Krankenhaus niedriger Versorgungsstufe in ein Spezialklinikum mit erweiterten Therapiemöglichkeiten gebracht wurde. 118 Flüge waren sonstige Einsätze.

Ursache Nummer eins waren in 39,1 Prozent internistische Notfälle wie Herzinfarkte. Dahinter folgen mit 15,7 Prozent neurologische Akut-Erkrankungen wie Schlaganfälle und in 11,5 Prozent Unfälle im häuslichen Umfeld.


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