02.05.2018, 09:43 Uhr

„na und, du hast ja keine Ahnung!“ „Alkohol?! Kann das so gefährlich sein? Alkohol und seine Auswirkungen!“

Das Bild zeigt Referent Marco Höller mit einer Besucherin, die versucht, den Parcours mit einer Rauschbrille (simuliert 1,5 Promille im Blut) zu bewältigen. (Foto: Landratsamt Freyung-Grafenau)Das Bild zeigt Referent Marco Höller mit einer Besucherin, die versucht, den Parcours mit einer Rauschbrille (simuliert 1,5 Promille im Blut) zu bewältigen. (Foto: Landratsamt Freyung-Grafenau)

Anlässlich des Präventionsprojektes „na und, du hast ja keine Ahnung!“ der Abteilung Gesundheitswesen des Landkreises Freyung-Grafenau ging die Vortragsreihe nun in die fünfte und vorletzte Runde.

In einem gut gefüllten Saal im Nebengebäude des Freyunger Kurhauses fanden sich wieder zahlreiche Zuhörer ein, um dem praxisnahen und lebendigen Vortrag von Referent Marco Höller, MPU-Fachberatung Schönberg, über das Thema „Alkohol?! Kann das so gefährlich sein? Alkohol und seine Auswirkungen!“ zu folgen.

Organisatorin Katrin Greiner, Diplom-Sozialpädagogin (FH) und Präventionsfachkraft der Abteilung Gesundheitswesen des Landkreises Freyung-Grafenau, begrüßte im Namen des Landratsamtes und des Schirmherren Landrat Sebastian Gruber die zahlreichen TeilnehmerInnen.

Nach einer kurzen Einführung „Was ist Alkohol und wie wirkt er?“ wurde die Wirkung und der Abbau von Alkohol anhand von interessanten Kurzfilmen sowie Trinkmotiven anschaulich dargestellt.

Gemeinsam mit dem Publikum wurden aktiv Berechnungen von Alkoholmengen und Promillegehalte durchgeführt. Auch weitere Bereiche wie die gesetzlichen Regelungen für Jugend und Alkohol bzw. die Abgabe von Alkohol und Konsum in der Öffentlichkeit sowie für Alkohol und Straßenverkehr erläuterte Referent Höllmüller genauestens. Themen wie „Typische Ausfallerscheinungen nach Alkohol“ sowie „Hilfsangebote für Betroffene und deren Familien“ ergänzten den interessanten Vortrag.

Zum Abschluss des Abends durften die Anwesenden mit rauschsimulierenden Brillen und einem Cityroller einen sogenannten „Rauschbrillen-Parcours“ nachfahren sowie mit einer „Rauschbrille“ testen, wie es sich anfühlen würde, alltägliche Dinge zu erledigen, wie z. B. Nummern aus dem Telefonbuch suchen, Türklinken drücken, Schuhbänder binden etc.


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