18.05.2020, 15:57 Uhr

Im Landkreis Mühldorf Reihentestungen bei über 1.000 Schlachthof-Mitarbeitern

Die Schlachthöfe im Landkreis Mühldorf a. Inn werden zu Reihentestungen bei ihren über 1.000 Mitarbeitern aufgefordert. Foto: 123rfDie Schlachthöfe im Landkreis Mühldorf a. Inn werden zu Reihentestungen bei ihren über 1.000 Mitarbeitern aufgefordert. Foto: 123rf

Bislang sind an beiden Schlachthöfen im Landkreis Mühldorf a. Inn keinerlei Corona-Fälle bzw. Verdachtsfälle aufgetreten

Landkreis. Noch in dieser Woche werden an den Schlachthöfen im Landkreis Mühldorf a. Inn Reihentestungen auf eine Corona-Infektion der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durchgeführt. Bislang sind an beiden Schlachthöfen im Landkreis Mühldorf a. Inn keinerlei Corona-Fälle bzw. Verdachtsfälle aufgetreten.

Nach Mitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege sollen „im Rahmen der strikten Containment-Strategie in Bayern möglichst zeitnah eine Untersuchung des Personals großer bayerischer Schlachthöfe auf eine mögliche COVID-19-Erkrankung durchgeführt werden.“ Unter diese Definition fallen im Landkreis Mühldorf die Südfleisch Waldkraiburg GmbH mit rund 450 Mitarbeiter/Innen und die Süddeutsche Truthahn AG in Ampfing mit ca. 600 Mitarbeiter/Innen.

Die Testungen führen Mitarbeiter/Innen des Gesundheitsamtes durch. Unterstützt werden sie dabei von einem Team des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Ziel ist, dass die Testungen Ende dieser Woche weitestgehend abgeschlossen sind. Wann mit ersten Testergebnissen gerechnet werden kann, hängt von den Laborkapazitäten ab.

Das Gesundheitsamt steht mit den Betrieben in einem engen fachlichen und konstruktiven Austausch. Die Unternehmen haben Hygienekonzepte für die verschiedenen Bereiche vorgelegt.