15.11.2018, 11:01 Uhr

Im Cinewood zu sehen Anti-Impf-Lobbyismus oder Aufklärung

(Foto: KAB/David Sieveking)(Foto: KAB/David Sieveking)

David Sieveking, werdender Vater und nicht ganz unbekannter Regisseur, öffnet die Türen hinein in seine eigene werdende Familie und lässt uns teilhaben daran, wie sich Mutter und Vater mit einem Thema impfen auseinandersetzen, was bisher für sie keines war.

WALDKRAIBURG David hatte Impfungen bisher eigentlich für etwas völlig Selbstverständliches und Unproblematisches gehalten. Die angehende Mutter Jessica hingegen hat eigene einschlägige Erfahrungen mit einer Impfung in der Schwangerschaft gemacht und lehnt Impfungen für ihr Kind ab. „Allein die Vorstellung, dass ich einem kerngesunden Kind etwas antue, tut mir weh“. Jessica fordert den Vater auf: „informier Dich mal“ und der will es ihr dann auch zeigen, eben „wie ein Dokumentarfilmer recherchiert.“ Gespräche mit beteiligten Forschern lassen ihn daran zweifeln, dass die Gründe für einen seinerzeit vom Markt genommenen 6-fach Impfstoff von MSD Pharma mit den eigentlichen übereinstimmen. Rätselhafte Todesfälle von Säuglingen nach Hexavac-Impfung nähren diese Vermutung.

Der informative, von einer sehr persönlichen Note durchzogene Film ist eine spannender, aufklärerischer Beitrag zu einem vielschichtigen Thema.

„Eingeimpft“ läuft am Montag, 19. November 2018, im Rahmen der KAB-Reihe im Cinewood in Waldkraiburg. Filmbeginn ist um 20:15 Uhr. Rainer Forster und Lisa Sieber laden im Anschluss zur Diskussion ein.


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