31.08.2018, 10:31 Uhr

Info der AOK Altötting/Mühldorf Pflegeberater unterstützen in letzter Lebensphase

(Foto: Kacso Sandor/123rf.com )(Foto: Kacso Sandor/123rf.com )

Schwerstkranke, Sterbende und deren Angehörige wissen oft zu wenig über geeignete Beratungs- und Versorgungsangebote für die letzte Phase ihres Lebens.

MÜHLDORF Helfen können Pflegeberaterinnen und Pflegeberater der AOK Bayern. 61 von ihnen haben sich in der Hospiz- und Palliativberatung weitergebildet, darunter auch Ingrid Wachinger, Pflegeberaterin bei der AOK Altötting/ Mühldorf. Sie unterstützt bei Bedarf Betroffene und ihre Angehörigen bei der Suche nach einem geeigneten An-gebot zur Begleitung und Betreuung am Lebensende. „Wir Pflegeberater übernehmen damit eine wichtige Lot-senfunktion und besprechen gemeinsam mit Patient, Angehörigen, Ärzten und Pflegeeinrichtungen, welche Versorgungsform die passende ist“, so Wachinger. „Dabei hat der Wunsch des Patienten stets Vorrang.“

Stationär oder ambulant?

Die Palliativversorgung ermöglicht es schwerstkranken und sterbenden Menschen, umfassend und individuell medizinisch und pflegerisch betreut zu werden. „Das gilt sowohl für die ambulante Pflege in der eigenen häuslichen Umgebung, zum Beispiel durch Ärzte, Pflegedienste und Therapeuten, als auch für die stationäre oder teilstationäre Pflege in einem Hospiz, Pflegeheim oder Krankenhaus“, so Wachinger. Im Mittelpunkt der palliati-ven Versorgung steht nicht die Heilung einer Krankheit, sondern die Linderung von Schmerzen und anderen belastenden Beschwerden ebenso wie die Lebensqualität des Patienten und der Angehörigen.

Im Direktionsbereich der AOK Altötting/Mühldorf unter-stützen zwei ambulante Hospiz- und Paliativdienste Patienten in ihrer letzten Lebensphase. Die AOK kommt für die pflegerische und ärztliche Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen auf. Sie trägt die erforder-lichen Kosten der Betreuung auf der Palliativstation ei-nes Krankenhauses oder in einem Hospiz. Auch die von ambulanten Hospizdiensten angebotene Sterbebegleitung zu Hause wird von der AOK mitfinanziert, so dass die palliative Versorgung für die Versicherten kostenfrei ist.

Die AOK-Pflegeberaterin informiert zudem auch allgemein über Möglichkeiten persönlicher Vorsorge für die letzte Lebensphase, insbesondere über die Themen Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreu-ungsverfügung. Wer eine Pflegeberatung benötigt, kann sich bei Ingrid Wachinger unter der Rufnummer 08638 / 6005-53 informieren.


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