10.04.2018, 18:45 Uhr

AOK Altötting/Mühldorf Rekordförderung für die Selbsthilfe Mühldorf

Glückliche Gesichter: AOK-Beiratsvorsitzender Thomas Steger (links) und Direktor Andreas Santl übergeben den symbolischen Scheck für die Selbsthilfegruppen in den Landkreisen Altötting und Mühldorf an Klara-Maria Seeberger und Alexandra Nettelnstroth vom Selbsthilfezentrum im Mühldorfer Haus der Begegnung. (Foto: Foto: AOK)Glückliche Gesichter: AOK-Beiratsvorsitzender Thomas Steger (links) und Direktor Andreas Santl übergeben den symbolischen Scheck für die Selbsthilfegruppen in den Landkreisen Altötting und Mühldorf an Klara-Maria Seeberger und Alexandra Nettelnstroth vom Selbsthilfezentrum im Mühldorfer Haus der Begegnung. (Foto: Foto: AOK)

Die AOK Mühldorf fördert die Selbsthilfe stärker als je zuvor. Sie stellt in diesem Jahr 34.000 Euro für Selbsthilfegruppen in den Landkreisen Altötting und Mühldorf bereit.

MÜHLDORF „Selbsthilfegruppen sind wichtige Anlaufstellen für chronisch kranke Menschen und deren Sorgen und Nöte“, sagte AOK-Direktor Andreas Santl bei der offiziellen Übergabe des Förderschecks an Alexandra Nettelnstroth und Klara-Maria-Seeberger vom Selbsthilfezentrum Mühldorf.

Gemeinsam in der Gruppe stärken und unterstützen sich Betroffene gegenseitig und tauschen Informationen und Erfahrungen aus. Das trägt dazu bei, die Krankheit besser zu bewältigen und die Lebensqualität positiv zu beeinflussen. Über 100 Selbsthilfegruppen aus den beiden Landkreisen unterstützt das Selbsthilfezentrum der Arbeiterwohlfahrt im Haus der Begegnung in Mühldorf – von Tinnitusgeplagten über Angehörige von Demenzkranken bis zu Diabetikern reicht die Palette. „Neu in der Region ist die Selbsthilfegruppe für Angehörige psychisch kranker Menschen,“ sagt Nettelnstroth, und ergänzt: „Dort können Betroffene Informationen austauschen, die bei der Bewältigung des Alltags helfen.

„Der AWO Ortsverein Mühldorf ist Träger des Hauses der Begegnung. Die AWO Vorsitzende Klara Maria Seeberger betont ausdrücklich: „Die AOK ist der größte Förderer der Selbsthilfe in der Region. Ohne diese Mittel könnten unser Selbsthilfezentrum und viele der Gruppen nicht arbeiten.“

Die AOK unterstützt mit ihren Fördersummen Projekte und Aufwendungen für gesundheitsbezogene Aktivitäten der Selbsthilfegruppen.

Kosten für Büroausstattung und -materialien, die für die ehrenamtliche Arbeit einer Selbsthilfegruppe notwendig sind, können ebenfalls finanziell gefördert werden. Art und Umfang der Förderung richten sich nach dem tatsächlichen Bedarf im konkreten Einzelfall

„Hier ist jeder Euro gut angelegt, denn das Engagement von Selbsthilfegruppen ist mittlerweile ein wichtiger Baustein im Gesundheitswesen“, sagt AOK-Beiratsvorsitzender Thomas Steger. Die Fördermittel werden über den Runden Tisch Selbsthilfe SüdostOberbayern beim Diakonischen Werk Rosenheim ausgereicht.

Wer eine gesundheitsbezogene Selbsthilfegruppe leitet und für seine Aktivitäten finanziellen Bedarf sieht, kann sich an das Selbsthilfezentrum im Haus der Begegnung in Mühldorf oder direkt an den Runden Tisch Südost-Oberbayern wenden.

Sie möchten wissen, für welche chronischen Erkrankungen es Selbsthilfegruppen in der Region gibt? Auf www.aok-selbshilfe-navigator.de finden Sie eine Aufstellung.


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