20.05.2020, 09:52 Uhr

Computertomograph in Container Moderne Bildgebung für Corona-Patienten


Das Bayerische Gesundheitsministerium fragte vor einigen Wochen bei Krankenhäusern an, welche bildgebenden Verfahren für die Versorgung von Covid-19-Patienten zusätzlich benötigt werden. Grund war die großen Anzahl an Infektionen in bestimmten Regionen. Dadurch haben die LAKUMED Kliniken über den Freistaat Bayern einen Computertomographen erhalten.

Landshut. Der neue Computertomographen befindet sich in einem Container, der vor der Notaufnahme am Krankenhaus Landshut-Achdorf installiert wird. Damit erhielten die LAKUMED Kliniken nach dem Krankenhaus Weilheim den zweiten von 34 Computertomographen in Bayern zur Untersuchung von Covid-19-Patienten.

„Wir freuen uns sehr über den zusätzlichen Computertomographen für die Region Landshut, der eine hochmoderne Bildgebung der Lunge von Patienten mit dem Coronavirus ermöglicht“, sagte Landrat Peter Dreier bei der Besichtigung vor Ort. „Das CT im Container kommt für die Diagnostik bei Corona-Patienten zum Einsatz“, so Jakob Fuchs, geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der LAKUMED Kliniken. „Damit können wir die Wege von Patienten mit und ohne Coronavirus noch konsequenter trennen und das Infektionsrisiko weiter reduzieren.“

Der Container mit CT ist 15,5 Meter lang, 5,6 Meter breit, 2,8 Meter hoch und 18 Tonnen schwer. Mit höchster Vorsicht wurde er gestern auf einem Lastwagen vor die Notaufnahme am Krankenhaus Landshut gefahren und mit einem Kran auf die innerhalb von zwei Wochen vorbereiteten Kleinfundamente gestellt. Im Container befindet sich ein Raum mit dem Computertomographen, ein Schaltraum sowie Platz für medizinisches Material.

„Das CT im Container und unser CT im Krankenhaus sind vom gleichen Hersteller“, sagte Prof. Dr. Konstantin Holzapfel, Chefarzt des Instituts für Radiologie am Krankenhaus Landshut-Achdorf. „Dies hat den Vorteil, dass die Systeme kompatibel sind und unser Team unter der Leitung von Bettina Pfriemer bereits mit dem Gerät vertraut ist.“ Prof. Dr. Johannes Schmidt, Vorstand der LAKUMED Kliniken, ergänzte: „Durch das zusätzliche CT für Corona-Patienten haben wir im bisherigen CT wieder mehr Kapazitäten für unsere stationären Patienten ohne Coronavirus und können den Krankenhausbetrieb im erlaubten Umfang wieder etwas hochfahren.“


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