11.05.2020, 15:37 Uhr

BMW fährt hoch Schritt für Schritt in eine neue Normalität


Über Ostern stand das BMW-Werk in Landshut komplett still. Jetzt wird die Produktion wieder hochgefahren. Für die Mitarbeiter hat sich wegen der Corona-Krise einiges am Arbeitsalltag verändert.

Landshut. Für die weltweite Fahrzeugfertigung der BMW Group laufen im Werk Landshut die Fäden zusammen: Das größte Komponentenwerk der BMW Group beliefert das globale Produktionsnetz des Konzerns und hat damit eine zentrale Position inne.

Dementsprechend stand das Werk während der Corona-Pandemie nur über Ostern komplett still. Im Zuge der Produktionswiederanläufe in den Fahrzeug- und Motorenwerken erhöht der Standort Landshut nun schrittweise sein Produktionsvolumen in Richtung Normalbetrieb. Zahlreiche Maßnahmen schützen dabei die Gesundheit der Mitarbeiter und stellen die Einhaltung der Hygienevorschriften sicher. Der – in manchen Bereichen verpflichtende – Einsatz von Mund-Nase-Masken ergänzt die Abstandsregeln.

Die Corona-Schutzmaßnahmen decken den gesamten Arbeitsalltag einschließlich der Fahrtwege ab. In den Werksbussen gilt analog zum ÖPNV eine Masken-Pflicht, Sitzordnungen sind vorgegeben und werden dokumentiert. Im Werk erinnern Bodenaufkleber und -markierungen, Plakate und Hinweistafeln an die Abstandsregeln: an den Werkstoren, in den Sozial- und Pausenräumen, im Betriebsrestaurant sowie auf den Fluren und Wegen. Das Werk Landshut hat an vielen Arbeitsplätzen Trennscheiben aus Plexiglas installiert. Räumlichkeiten werden häufiger gereinigt und gelüftet, Mund-Nase-Masken und Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt. Zusätzlich informieren motivierte Mitarbeiter als Gesundheitslotsen in grünen Westen ihre Kollegen über geltende Abstands- und Hygieneregeln.

„Der umfassende Gesundheitsschutz unserer Mitarbeiter ist die Prämisse für eine geordnete Rückkehr zum Normalbetrieb“, sagt Standortleiter Stefan Kasperowski. „Unsere schon früh getroffenen Hygiene- und Abstandsregeln zeigen Wirkung. Auch die Mitarbeiter verhalten sich umsichtig, alle halten zusammen. Wir freuen uns, wenn wir demnächst – zwar unter Corona-Rahmenbedingungen – aber wieder mit voller Kraft produzieren werden.“

Die Schutzmaßnahmen im BMW Group Werk Landshut erfolgen in engem Austausch mit dem werkseigenen Gesundheitsdienst sowie externen Behörden. Auf Basis der ministeriellen Vorgaben werden die Maßnahmen fortlaufend geprüft und dokumentiert.

„Wir haben eine Betriebsvereinbarung geschlossen, Leitfäden und Regelwerke entwickelt, viel Zeit und Arbeit investiert, um unseren Mitarbeitern den bestmöglichen Schutz zu bieten“, betont der Betriebsratsvorsitzende Willibald Löw. „Jeder kann auf dem Werksgelände sicher arbeiten.“


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