27.10.2018, 00:02 Uhr

Neuer Chef Dr. Philipp Ostwald wird Geschäftsführer des Klinikums

Oberbürgermeister Alexander Putz (li.) mit Dr. Philipp Ostwald. (Foto: Stadt Landshut)Oberbürgermeister Alexander Putz (li.) mit Dr. Philipp Ostwald. (Foto: Stadt Landshut)

Das Klinikum Landshut bekommt zum 14. Januar 2019 einen neuen Geschäftsführer: Der 52-jährige Dr. Philipp Ostwald wird damit Nachfolger des am 18. Mai per Stadtratsbeschluss abberufenen Nicolas von Oppen. Seither wurde das Krankenhaus interimistisch von André Naumann geführt. Der neue Geschäftsführer ist selbst Mediziner.

LANDSHUT Ostwald kann auf langjährige Erfahrung im Krankenhausmanagement verweisen. Der gebürtige Münchner hat zudem nicht nur Humanmedizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München studiert, sondern auch Betriebswirtschaft im Krankenhaus per Fernstudium an der Universität Erlangen-Nürnberg. Diese Qualifikationen überzeugten auch die Stadträte, die sich am Freitagnachmittag in nichtöffentlicher Sitzung einstimmig für Ostwald aussprachen.

Oberbürgermeister Alexander Putz ist davon überzeugt, dass der Stadtrat die richtige Personalentscheidung getroffen hat: „Wir sind alle sehr froh, dass wir mit Dr. Ostwald einen kompetenten und erfahrenen neuen Geschäftsführer gefunden haben. Er wird die vielfältigen Herausforderungen der kommenden Jahre, nicht zuletzt den Neubau der Bettenhäuser, gut meistern.“ Besonders optimistisch stimme ihn dabei, dass Ostwald nicht nur Betriebswirtschaftler, sondern selbst Mediziner sei.

„Er wird mit Sicherheit darauf achten, dass das Klinikum seine Hauptaufgabe – also die bestmögliche medizinische Versorgung der Patienten – auch in Zukunft optimal erfüllen wird“, so Putz. Gleichzeitig gehe es natürlich darum, die Wirtschaftlichkeit des Krankenhauses weiter zu verbessern, wobei der OB bekanntlich nicht zuletzt auf eine verstärkte Zusammenarbeit mit den Krankenhäusern des Landkreises (Lakumed) eintritt. Auch dafür sei der neue Geschäftsführer der richtige Mann, denn: „Dass Dr. Ostwald solche Aufgaben erfolgreich bewältigen und nicht zuletzt die Beschäftigten auf diesem Weg mitnehmen kann, hat er an früheren Wirkungsstätten bereits bewiesen.“

In der Tat verfügt Ostwald über beste Referenzen. So war er von 2013 bis 2017 Alleinvorstand des Kommunalunternehmens Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren, wo ihm zum Beispiel eine Ergebnisverbesserung um rund acht Millionen Euro in drei Jahren gelang. Die bauliche Sanierung der Kliniken Kaufbeuren und Füssen mit einem Gesamtvolumen von etwa 80 Millionen Euro fiel ebenfalls in seine Dienstzeit. Von 2009 bis 2012 war Ostwald als Kaufmännischer Direktor Mitglied des Vorstands des Klinikums rechts der Isar und dabei zuständig für die Planung und Durchführung der Maßnahmen zur baulichen Sanierung (Gesamtvolumen: über 80 Millionen Euro). Zudem fungierte er von 2005 bis 2008 als einzelvertretungsberechtigter Geschäftsführer des Klinikums Freising. Aber auch als Arzt arbeitete der heute 52-Jährige, und zwar unter anderem in der Klinik für Anästhesiologie der LMU München. Dort war er bis zum Jahr 2000 als Funktionsoberarzt der herzchirurgischen Intensivstation im Klinikum Großhadern tätig.

Seinen Fünf-Jahres-Vertrag als neuer Klinikums-Geschäftsführer unterzeichnete Dr. Philipp Ostwald am späten Freitagnachmittag direkt nach dem entsprechenden Beschluss des Stadtrats.


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