23.11.2017, 09:54 Uhr

Projekt „Barber Angels“ „Einige haben vor Freude geweint“


Sie sind wahre Engel, denn sie geben bedürftigen Menschen nicht nur ein gepflegtes Äußeres, sondern auch Würde und Selbstwertgefühl zurück.

REISBACH/LANDSHUT Im Spätherbst 2016 gründete Friseur Claus Niedermaier zusammen mit befreundeten Kollegen den Verein „Barber Angels Brotherhood“. Der Figaro aus Biberach an der Riß (Baden-Württemberg) rief ein Projekt ins Leben, das innerhalb weniger Monate bereits auf verschiedene Städte im Bundesgebiet ausgeweitet wurde. Die Idee: kostenlose Haar- und Bartschnitte für obdachlose und verarmte Menschen.

Bis Ende dieses Jahres werden die Barber Angels schon 15 Einsätze, zum Beispiel in Großstädten wie München, Stuttgart, Köln, Berlin, oder Düsseldorf, absolviert haben. Und demnächst soll es auch Aktionen in Niederbayern, in Landshut zum Beispiel, geben!

Treibende Kraft in der Region ist Friseurmeister Thomas Zauner aus Reisbach (Landkreis Dingolfing-Landau). Der 50-jährige Friseurmeister, stellvertretender Obermeister der Friseurinnung Deggendorf-Dingolfing-Viechtach, las in einer Fachzeitschrift über die Barber Angels – und war sofort begeistert. Kurze Zeit später war er selbst Mitglied in dem Verein, dem inzwischen circa 70 Friseure, darunter auch Deutsche Meister und sogar Weltmeister, angehören.

Jetzt will Zauner will das Projekt in Niederbayern etablieren.

Lesen Sie hier den gesamten Bericht online im E-Paper des aktuellen Landshuter Wochenblatts.


0 Kommentare