29.10.2020, 12:00 Uhr

20 Jahre Jubiläum und Abschied in Mainburg – Kontaktkreis für Behinderte löst sich auf

Sitzend v. l. n. r.: Erste Vorsitzende Siegrid Fertl und ihre Stellvertretung Renate Zeller. Stehend v. l. n. r.: Bettina Rappl, Hilde Leipziger, Inge Hanus, Johanna Bachmaier, Renate Roßbauer, Agnes Pitzl und Robert Berger. Foto: Heidi Kuffer/Caritas KelheimSitzend v. l. n. r.: Erste Vorsitzende Siegrid Fertl und ihre Stellvertretung Renate Zeller. Stehend v. l. n. r.: Bettina Rappl, Hilde Leipziger, Inge Hanus, Johanna Bachmaier, Renate Roßbauer, Agnes Pitzl und Robert Berger. Foto: Heidi Kuffer/Caritas Kelheim

Der Kontaktkreis für Menschen mit und ohne Behinderung in Mainburg (KMOB) feierte im kleinen Kreis sein 20-jähriges Jubiläum. Pandemie-bedingt fiel die Feierlichkeit kleiner aus.

Mainburg. Im Februar 2000 gründeten 25 Personen in Mainburg den Kontaktkreis für Menschen mit und ohne Behinderung. Siegrid Fertl, die erste Vorsitzende, und Robert Berger, Beisitzer, waren von Anfang an dabei – also seit 20 Jahren. Zum Team gehörten mit letztem Stand die zweite Vorsitzende Renate Zeller, Kassiererin Gerda Wittdorf und die Beisitzer Renate Roßbauer, Johanna Bachmaier, Hilde Leipziger und Inge Hanus. Durch das Engagement des Vorstands wuchs die Gruppe zu einem beständigen Kreis von Menschen, die entweder selbst von einer Behinderung betroffen oder Angehörige eines von Behinderung betroffenen Menschen, sind.

Damals gab es nur wenige Möglichkeiten für Menschen mit einem Handicap, etwas zu unternehmen. Die kleine Gruppe entwickelte sich zu einer großen, solidarischen Gemeinschaft. Das engagierte Vorstandsteam stellte alljährlich ein abwechslungsreiches Jahresprogramm auf die Beine. Es wurden Ausflüge und besondere Veranstaltungen, wie Jubiläumsfeiern, die traditionellen Sommerfeste, die Faschingsfeiern, die Maiandachten, die Adventsfeiern, verschiedene Vorträge und Gesprächskreise durchgeführt. Viele Kontakte und langjährige Freundschaften entstanden dadurch. Hier erlebten viele ein Gefühl von Gemeinschaft und Zusammengehörigkeit. Aus Altersgründen wurde die Gruppe im Laufe der Zeit allerdings immer kleiner. Dennoch wollen sich viele Mitglieder weiterhin informell treffen.

Das diesjährige Jubiläum der Kontaktgruppe war ein Grund zur Dankbarkeit für das Erreichte, aber auch Anlass, um Abschied zu nehmen. Denn das Vorstandsteam trat geschlossen zurück. Die Gründe dafür waren jeweils unterschiedlich. Einige Mitglieder traten aus gesundheitlichen, andere aus Altersgründen zurück. Außerdem sei die derzeitige mit hohen Auflagen verbundene Situation für das Team sehr schwierig gewesen. Wegen der Pandemie mussten dieses Jahr auch verschiedene Veranstaltungen, wie die traditionelle Maiandacht, beliebte Ausflüge und Biergartenbesuche ausfallen.

Siegrid Fertl hielt einen kurzen Rückblick, verkündete den Abschied und bedankte sich bei allen. Anschließend bedankte sich Bettina Rappl von der Caritas Kelheim bei der Gruppe und vor allem beim engagierten Vorstandsteam für den unermüdlichen Einsatz über 20 Jahre und übermittelte große Wertschätzung und Anerkennung für zwei Jahrzehnte ehrenamtlicher Arbeit.


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