09.10.2019, 21:28 Uhr

Schöne Tradition Nur ein Katzensprung – Amtsrichter zu Besuch bei der Caritas-Tagespflege

Der Direktor des Amtsgerichtes Kelheim, Ludwig Artinger, testete mit Richterin Claudia Nißl-Neumann die Ruhesessel für die Senioren. (Foto: Caritas Kelheim)Der Direktor des Amtsgerichtes Kelheim, Ludwig Artinger, testete mit Richterin Claudia Nißl-Neumann die Ruhesessel für die Senioren. (Foto: Caritas Kelheim)

Bereits zur Tradition geworden besuchten auch in diesem Jahr wieder einige Vertreter des Amtsgerichtes die Caritas Kelheim – vielmehr die neue Seniorenhilfeeinrichtung in der Hienheimer Straße 18a. Das regelmäßige Treffen zwischen Hubert König, Geschäftsführer der Caritas Kelheim, und dem Direktor des Amtsgerichts Kelheim, Ludwig Artinger, samt weiterer Richter findet nach Möglichkeit stets in einer anderen Einrichtung der Caritas Kelheim statt.

KELHEIM Heuer konnten sich die Juristen von der Caritas-Tagespflege überzeugen, welche im Januar 2019 eröffnete. Nur einen Katzensprung vom Amtsgericht Kelheim entfernt, machten sich Ludwig Artinger und die Richterinnen Birgit Eisvogel, Claudia Nißl-Neumann und Dr. Anja Liebhäuser auf den kurzen Weg.

Tanja Löschl, Leitung der Tagespflege Kelheim, führte die Delegation des Amtsgerichts durch die Räumlichkeiten der Seniorenhilfeeinrichtung, während die Senioren im Gemeinschaftsbereich bastelten. Hierbei konnte auch ein Blick auf die Zubereitung des Mittagessens geworfen werden, denn die Küche ist offen und befindet sich mittig im Esszimmer. Im Entspannungsraum durfte jeder im Ruhesessel auch einmal probesitzen und im Nachgang den Wohn-, Schlaf- sowie Außenbereich näher unter die Lupe nehmen. Einig waren sich die Richter Eisvogel, Nißl-Neumann, Dr. Liebhäuser und Artinger jedenfalls: Die Einrichtung ist für Senioren wie auch pflegende Angehörige eine große Hilfe.

Doch nicht nur der hohe Besuch aus dem Amtsgericht, auch die Hilfe aus dem Gericht hat Tradition. Seit Jahren erhält die Caritas für ihre soziale Tätigkeit im Landkreis Kelheim Bußgeldspenden, welche aus Geldauflagen von Strafverfahren resultieren. Angeklagte können nämlich entscheiden, ob sie das Bußgeld an eine gemeinnützige Einrichtung oder Organisation spenden möchten.


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