13.05.2019, 16:29 Uhr

Fertigstellung Ende Mai 2021 Aufsichtsrat der Goldberg-Klinik besichtigt die Baustelle des neuen B-Baus

(Foto: Goldberg-Klinik Kelheim)(Foto: Goldberg-Klinik Kelheim)

Am Freitag, 10. Mai, besichtigten der Aufsichtsrat und die Geschäftsführung der Goldberg-Klinik die Baustelle des neuen B-Baus und informierten sich über den Baufortschritt. Peter Leinhäupl vom ausführenden Architekturbüro „Leinhäupl + Neuber“ (ALN) erläuterte die wichtigsten bisher erfolgten Arbeiten und gab einen Ausblick auf die noch notwendigen Bauschritte bis zur Fertigstellung.

KELHEIM Die Bauarbeiten begannen im Oktober 2018. Zuerst wurde bis Ende Dezember 2018 der alte B-Bau abgerissen. Dabei wurden ein Volumen von ca. 17.000 m3 umbauten Raums abgebrochen und ca. 11.500 Tonnen Bauschutt abtransportiert. Anschließend erfolgte bis Ende Februar 2019 die Tiefgründung für den Neubau. 76 Betonbohrpfähle wurden in Bohrtiefen bis 24 m eingebracht und 64 Tonnen Baustahl und 1.200 Kubikmeter Beton verbaut. Seit Anfang März 2019 laufen die Rohbauarbeiten. Der Rohbau soll bis Mitte Dezember 2019 stehen. Für den Rohbau werden circa 625 Tonnen Baustahl und circa 6.500 Kubikmeter Beton verarbeitet.

Ende Mai 2021 soll der neue B-Bau fertig gestellt sein. Es entstehen unter anderem eine neue Notaufnahme mit Untersuchungszimmern, Schock- und Eingriffsraum, CT- und Röntgenraum sowie eine Abklärungseinheit, eine neue Intensivstation mit acht Planbetten und eine IMC-Station (Intermediate Care) mit sechs Planbetten und zwei neue Pflegestationen mit Ein- und Zwei-Bett-Zimmern

Martin Neumeyer, Aufsichtsratsvorsitzender und Landrat freut sich: „Die Bereitschaft des Landkreises Kelheim als Gesellschafter sowie des Freistaats Bayern eine so beträchtliche Investition in den Krankenhausstandort Kelheim zu tätigen, zeigt, welche gesellschaftliche und politische Bedeutung eine zukunftssichere akutstationäre Versorgung der Bürger vor Ort hat. Die Goldberg-Klinik wird mit dem neuen B-Bau und flankierenden räumlichen und technischen Modernisierungsmaßnahmen auch weiterhin eine medizinische Versorgung auf exzellentem Niveau bieten.“


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