09.05.2018, 17:10 Uhr

Tag der Pflege am 12. Mai Ein Job in der Pflege ist nicht nur Beruf, sondern Berufung

Die Caritas-Mitarbeiterin Carmen Strobel weiß, was es bedeutet in der Pflege tätig zu sein. Sie liebt ihren Job. (Foto: Caritas Kelheim)Die Caritas-Mitarbeiterin Carmen Strobel weiß, was es bedeutet in der Pflege tätig zu sein. Sie liebt ihren Job. (Foto: Caritas Kelheim)

Am 12. Mai wird weltweit den Menschen gedacht, die sich der Pflege von Menschen verschrieben haben. Aber warum gerade der 12. Mai? Es ist der Tag, an dem Florence Nightingale geboren wurde.

KELHEIM Florence Nightingale war eine britische Krankenschwester und widmete ihr Leben den Armen und Kranken. Sie gilt als Pionierin der modernen westlichen Krankenpflege. Ihr haben wir die heutige sehr gute Pflege mit ihren Standards maßgeblich zu verdanken.

Aber auch anderen gebührt der Dank am Tag der Pflege: den pflegenden Angehörigen, die 365 Tage im Jahr und rund um die Uhr im Einsatz sind. Oft bekommen sie nicht die zustehende Anerkennung für ihre Leistungen. Täglich kümmern sich pflegende Angehörige um ihre Familienmitglieder aufopferungsvoll. Wertschätzungen aus der Gesellschaft oder positive Rückmeldungen hören die wenigsten Familienmitglieder, die sich um Oma oder Opa privat sorgen. Wir, die Pflegerinnen und Pfleger der Caritas-Sozialstationen aus dem Landkreis Kelheim wissen, Pflege ist ein Handwerk mit viel Liebe, Gefühl und Verständnis. Pflege ist Arbeit mit Menschen, Pflege bedeutet sehr große Verantwortung.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Caritas-Sozialstationen sind sich sicher, dass ein Job in der Pflege nicht nur Beruf, sondern Berufung ist. „Das was von den Patienten zurückkommt, ist mit keinem Geld der Welt aufzuwiegen“, sagt die Pflegerin Carmen Strobel aus der Sozialstation Kelheim. „Bei vielen zu betreuenden Patienten und deren Angehörigen bin ich bereits fester Bestandteil der Familie.“

Alle Kolleginnen und Kollegen der Caritas Kelheim zelebrieren diesen Tag besonders. Sie danken allen Menschen, die sich für Pflegebedürftige Zeit nehmen, egal ob zu Hause, in der ambulanten Pflege oder in Alten- und Pflegeheimen. Aus unserer Gemeinde sind diese großartigen Menschen nicht mehr wegzudenken und sorgen jeden Tag erneut dafür, dass wir uns nicht vor Alter oder Hinfälligkeit fürchten müssen. Florence Nightingale hat dies vorgemacht, wir machen es nach!

„Vergelts Gott an unsere Kolleginnen und Kollegen in der Pflege zu Hause bei ihren Lieben! Ihr seid wunderbar!“


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