26.03.2018, 22:15 Uhr

„Man braucht eine Heimat“ BRK Abensberg blickt auf erfolgreiches Jahr zurück – Bereitschaft erbrachte 5.123 Einsatzstunden

(Foto: Eva Kneitinger/BRK Abensberg)(Foto: Eva Kneitinger/BRK Abensberg)

Bereitschaft und Jugendrotkreuz des BRK Abensberg trafen kürzlich im Schützenheim zusammen, um den Jahresrückblick mit Ehrungen verdienter Mitglieder abzuhalten. Bereitschaftsleiter Oliver Wurmdobler gab die Zahlen der Bereitschaft und JRK-Leiter Günther-Michael Englmeier des JRK vom Jahr 2017 bekannt: Die Bereitschaft mit 42 Aktiven erbrachte 5.123 Einsatzstunden, das JRK mit 46 Mitgliedern insgesamt 10.867 Stunden.

ABENSBERG Die Unterstützungsgruppe Rettungsdienst wurde von der Integrierten Leitstelle Landshut 14 mal alarmiert, um den öffentlich-rechtlichen Rettungsdienst in Spitzenzeiten zu unterstützen. Zu diesem Zweck wird ein eigener Rettungswagen in Abensberg vorgehalten. Dieser wurde ausschließlich durch Beiträge der BRK-Fördermitglieder finanziert. Ebenso wurden von den ehrenamtlichen Rettungssanitätern zahlreiche Schichten im Rettungsdienst an den umliegenden Rettungswachen geleistet. Die Mitglieder sind ebenso im Einsatz bei den vier Blutspendeterminen, bei Sanitätsdiensten, bei Veranstaltungen wie die „Ehrenamtsmeile“ und beim Gillamoos.

Derzeit größtes Projekt ist die Heimsanierung des BRK-Heimes an der Abens. Das Gebäude wird als Bleibe für die Rotkreuzler von Bereitschaft und JRK dienen, um regelmäßige Veranstaltungen, Bereitschaftsabende sowie Fortbildungskurse durchzuführen. Außerdem muss das gesamte Equipment untergebracht werden. Seit Oktober wurden bereits 835 Arbeitsstunden ehrenamtlich erbracht. BRK-Kreisvorsitzender Landrat Martin Neumeyer: „So eine tolle Truppe, wie es die Abensberger BRKler sind, verdienen meine Anerkennung und Dank für die geleisteten Tätigkeiten wie der Sanitätsdienst beim Gillamoos, der immens zeitintensive vierwöchige Parkplatzdienst beim Kuchlbauer-Weihnachtsmarkt, und vor allem bei der laufenden Heimsanierung. Man braucht eine Heimat!“. Bürgermeister Dr. Uwe Brandl, BRK-Bereichsvorsitzender Abensberg, freut sich über die Baufortschritte und weiß den Zuschuss der Stadt Abensberg gut angelegt. Den beiden Führungskräften Oliver Wurmdobler und Günther-Michael Englmeier gilt besonderer Dank für ihr Engagement bei der Planung und Organisation der Sanierung.

Nach den Berichten wurden Mitglieder für ihre ehrenamtliche Zugehörigkeit von Seiten des Vorsitzenden und des stv. Kreisbereitschaftsleiters Christoph Kühnl geehrt. Neumeyer: „Die jungen BRK´ler sind als Nachwuchs unentbehrlich, die „Urgesteine“ wie Theo Rapp und Direktor Heinrich Fritz mit 60 Dienstjahren Vorbild für die Jugend.“ Rapps Wirken ging von einst geleisteten Erste-Hilfe-Kursen bis hin zum 125-maligen Blutspenden als Zeichen der Nächstenliebe. Die DRK-Ehrennadel für 60 Jahre wurde in Abwesenheit an den ehemaligen Kreisgeschäftsführer Direktor Heinrich Fritz übergeben. Seine Verdienste reichen vom Aufbau und Förderung der ehrenamtlichen Gruppierungen bis zur Einrichtung von Kindergärten und sozialen Projekten für die Mitbürger im Landkreis Kelheim.

Nach Verabschiedung der bisherigen Bereitschaftsleitung Elisabeth Papperger und Stefan Heinzl wurde diesen für ihr Wirken gedankt. Mario Gleich wurde offiziell zum Bereitschaftsarzt berufen. Zusammen mit Dr. Martin Schütz ist die Fortbildung der Mitglieder auf hohem Niveau gesichert. Zudem darf die Bereitschaft wieder sieben neue Mitglieder in ihren Reihen begrüßen. Dem Schützenverein gilt besonderer Dank für die vorübergehende Beherbergung der BRKler bei Veranstaltungen.


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