27.03.2020, 19:03 Uhr

254 bestätigte Covid-19-Fälle Die Corona-Lage des Tages im Landkreis

Das neu errichtete Hilfskrankenhaus auf dem Gelände des Fliegerhorsts ist bereits mehr oder weniger einsatzbereit.  F.: LandratsamtDas neu errichtete Hilfskrankenhaus auf dem Gelände des Fliegerhorsts ist bereits mehr oder weniger einsatzbereit. F.: Landratsamt

Alkohol-Produktion für Desinfektionsmittel in der Brennerei Oberding versorgt auch mehrere weitere Landkreise.

Landkreis. Seit dem gestrigen Donnerstag ist die Zahl der bestätigten Covid-19-Fälle im Landkreis von 210 auf 254 Fälle angewachsen. Im Klinikum Landkreis Erding liegen derzeit 28 Covid-19-Patienten (22 auf der Isolierstation, 6 auf der Intensiv-Isolierstation, 5 davon werden beatmet).

In Bezug auf die Veröffentlichungen in Zusammenhang mit Patienten aus dem Landkreis Freising betont man seitens des Landratsamts, dass der Landkreis Erding niemals eine Bewertung der Kapazitäten des Klinikums Freising vornehmen wollte. Vielmehr ging es bei den Verlegungen um die zur Verfügung stehenden Intensiv-Beatmungsplätze, bei denen das Klinikum Erding eingesprungen ist. Die Zusammenarbeit mit dem Klinikum Freising läuft hervorragend, dafür sei herzlich gedankt.

Bei den neu hinzu gekommenen Fällen handelt es sich um Personen aus den folgenden Gemeinden Berglern 3, Dorfen 6, Eitting 2, Erding 12, Finsing 1, Forstern 1, Fraunberg 1, Hohenpolding 2, Isen 1, Moosinning 3, Neuching 1, Oberding 2, Pastetten 1, Steinkirchen 1, Taufkirchen 1, Wartenberg 4, Wörth 2.

Inzwischen wurden über 2.200 Corona-Tests an den drei Screeningstellen im Landkreis Erding durchgeführt. Weiter gibt es dort derzeit sehr geringe Wartezeiten für Personen, die zum Abstrich kommen. Da in den letzten Tagen an der Screening-Stelle in Dorfen deutlich weniger Andrang herrschte als in Erding, wird die Dorfener Stelle am kommenden Wochenende schließen und erst am Montag ab 13 Uhr wieder zur Verfügung stehen.

Wie schon berichtet, deckt die Alkohol-Produktion in der Brennerei Oberding den Bedarf im Landkreis zur Produktion von Desinfektionsmittel mehr als vollständig ab. Neben dem Klinikum Rosenheim hat nun auch das Kreisklinikum Ebersberg 2.000 Liter Ethanol (84%) erhalten, um selbst Desinfektionsmittel herstellen zu können; darüber hinaus gibt es Anfragen aus Mühldorf und Miesbach.