09.09.2019, 16:08 Uhr

Klinik Wartenberg erhielt Auszeichnung Eine herausragend engagierte Klinik

Landratskandidat Hans Schreiner (r.) und Ulla Dieckmann, SPD-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, gratulierten Geschäftsführer Dr. Constantin von Stechow zu der jüngsten Auszeichnung der Klinik Wartenberg. (Foto: FW Landkreis Erding)Landratskandidat Hans Schreiner (r.) und Ulla Dieckmann, SPD-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, gratulierten Geschäftsführer Dr. Constantin von Stechow zu der jüngsten Auszeichnung der Klinik Wartenberg. (Foto: FW Landkreis Erding)

Landratskandidat Hans Schreiner gratulierte bei seinem Besuch

WARTENBERG Als einen unverzichtbaren Baustein der Gesundheitsregion Erding bezeichnete Hans Schreiner die Klinik Wartenberg. Der gemeinsame Landratskandidat von Freien Wählern, SPD und Grünen gratulierte der Einrichtung zum zweiten Platz beim Deutschen Gesundheitspreis der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege. Die Klinik wurde damit für ihr herausragendes Engagement im Betrieblichen Gesundheitsmanagement ausgezeichnet. Vor Ort informierte sich Schreiner bei Geschäftsführer Dr. Constantin von Stechow über das Portfolio der Klinik, über die weiteren Pläne der größten Einrichtung für Altersmedizin in Bayern.

Auf Akutgeriatrie, Palliativmedizin und vor allem die geriatrische Rehabilitation ist die Klinik spezialisiert. Für Patienten, die aus unterschiedlichen Gründen nicht stationär versorgt werden können, gibt es einen ambulanten Dienst. Rund 300 Fachkräfte kümmern sich um die Patienten. Dabei wird zusätzliches Personal wie beinahe überall im Gesundheitswesen dringend gesucht.

„Der Bedarf an Therapeuten, Pflegern und Ärzten steigt aufgrund der demografischen Entwicklung stetig an“, erläuterte von Stechow. „Gleichzeitig nimmt jedoch – ebenfalls demografisch bedingt – die arbeitende Bevölkerung ab.“ Diese Entwicklung sei besorgniserregend und zu lange ignoriert worden. Alle Reformen nützten nichts, wenn das Personal fehle, um sie umzusetzen. Die Klinik Wartenberg könne erfreulicherweise aktuell fast alle Stellen besetzen, suche aber im Hinblick auf den Erweiterungs-Neubau, der im Herbst 2020 eröffnet werden soll, noch weitere Mitarbeiter.

Die Politik vor Ort könne durchaus einen Beitrag leisten, um dem Problem zu begegnen. Vor allem brauche es bezahlbaren Wohnraum in der Region und den Ausbau der Infrastruktur, damit die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ihren Arbeitsplatz auch gut erreichen können.


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