23.05.2018, 11:44 Uhr

„Äußerst beeindruckend“ JU-Kreisverband Deggendorf besichtigt Klinikum Mainkofen

Die JU-Besuchergruppe mit Klinikdirektor Gerhard Schneider, Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich und JU-Kreisvorsitzendem Tobias Beer (vorne v. l.) sowie Bezirksrätin Margret Tuchen (3.v.r.). (Foto: Bezirk Niederbayern)Die JU-Besuchergruppe mit Klinikdirektor Gerhard Schneider, Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich und JU-Kreisvorsitzendem Tobias Beer (vorne v. l.) sowie Bezirksrätin Margret Tuchen (3.v.r.). (Foto: Bezirk Niederbayern)

„Es ist äußerst beeindruckend, was hier in den letzten Jahren entstanden ist und noch weiter entwickelt wird“, resümierte JU-Kreisvorsitzender Tobias Beer nach dem Vortrag von Gerhard Schneider, dem Direktor des Bezirksklinikums Mainkofen.

DEGGENDORF/MAINKOFEN Dieser hatte den gut 30 Besuchern zuvor von der wechselvollen Geschichte des Hauses berichtet – darunter auch von der dunkelsten Zeit während des Naziregimes – dann aber seinen Schwerpunkt auf die jüngsten Entwicklungen des Bezirksklinikums gelegt.

Insgesamt investiert der Bezirk Niederbayern hier weit über 100 Millionen Euro, wie Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich erläuterte, so dass Mainkofen eines der größten und modernsten Häuser in ganz Niederbayern sein wird. Hochmoderne medizinische Geräte und Verfahren wie etwa die Elektrokonvulsionstherapie (bei der man zu den drei größten Anbietern in Bayern gehört) oder die transkranielle Magnetresonanzstimulation (für die man kürzlich die leistungsfähigste Maschine auf dem Markt in Betrieb nahm) tragen dazu bei, dass die Auslastung sehr hoch ist.

Doch nicht nur bei den Behandlungen setzt man auf Hightech, auch in der Wissenschaft ist man vorne dabei. Kürzlich wurde Mainkofen zum Lehrkrankenhaus der Deutschen Akademie für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie ernannt, neben Nürnberg der zweite Standort in Bayern und als eines von nur zwölf Kliniken in ganz Bayern. Abgesehen von den vielen medizinischen Neuerungen in Mainkofen investiert man auch in Einrichtungen, die den Patienten den Aufenthalt so angenehm wie möglich machen.

„Unsere neue Komfortstation für Privatpatienten ist zu 90 Prozent ausgelastet“, erklärte Schneider. Welche Gebäude und Stationen bereits neu gebaut oder kurz vor der Fertigstellung sind und welche im Laufe der nächsten Jahre entstehen werden, erläuterte der Klinikdirektor auf einem Rundgang über das Gelände. Das Pflegeheim, das Neurologische Zentrum sowie das Zentrum für Allgemeinpsychiatrie und Suchterkrankungen können voraussichtlich heuer den Betrieb aufnehmen.

Die JUler bedankten sich für die interessante Führung bei Gerhard Schneider und beim Bezirk Niederbayern, besonders bei Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich und Bezirksrätin Margret Tuchen, für die enormen Investitionen, die der gesamten Region zugutekommen.

Beim Rundgang über das Gelände mit (v. l.) Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, Bezirksrätin Margret Tuchen, JU-Kreisvorsitzendem Tobias Beer und Klinikdirektor Gerhard Schneider erfuhren die Besucher viel über die aktuellen Umbaumaßnahmen in Mainkofen. (Foto: Bezirk Niederbayern)


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