17.05.2018, 10:37 Uhr

Palliativmedizin Hund Apollo spendet Schwerstkranken Trost

Das Foto zeigt (h. v. l.) Oberärztin Dr. Barbara Lighvani, Teamleitungen Palliativstation Stephanie Niewöhner und Andreas Schiller, Chefarzt Prof. Dr. Siegfried Wagner, Mal- und Gestaltungstherapeutin Elfriede Wollinger, Logopädin Silvia Gscheidmeier, Hospiz-Leitung Irene Basmer, Pfarrerin Katrin Großmann-Bomhard, (v.) Reinhard und Claudia Maschauer mit Hund Apollo. (Foto: Donauisar Klinikum)Das Foto zeigt (h. v. l.) Oberärztin Dr. Barbara Lighvani, Teamleitungen Palliativstation Stephanie Niewöhner und Andreas Schiller, Chefarzt Prof. Dr. Siegfried Wagner, Mal- und Gestaltungstherapeutin Elfriede Wollinger, Logopädin Silvia Gscheidmeier, Hospiz-Leitung Irene Basmer, Pfarrerin Katrin Großmann-Bomhard, (v.) Reinhard und Claudia Maschauer mit Hund Apollo. (Foto: Donauisar Klinikum)

Der Umgang mit unheilbar kranken Patienten in der letzten Lebensphase ist eine besondere Herausforderung. Deswegen veranstaltet die Palliativmedizin am Donauisar Klinikum Deggendorf unter Leitung von Chefarzt Prof. Dr. med. Siegfried Wagner regelmäßig einen Qualitätszirkel für Fachpersonal. Dieser hat bereits zum fünften Mal im Donauisar Klinikum stattgefunden. Immer mit von der Partie: Therapiehund Apollo!

DEGGENDORF Mit einem bunten Strauß Palliative Care stellten die Referenten Facetten und Vielfalt dieses ehrgeizigen Fachgebietes vor. Es referierten Pfarrerin Katrin Großmann-Bomhard, Logopädin Silvia Gscheidmeier, Pflegerische Leitung des Hospiz St. Ursula Irene Basmer, Gesundheits- und Pflegepädagogin Claudia Maschauer, ihr Ehemann Reinhard Maschauer, der mit seinem Hund Apollo bei der Therapie schwerstkranker Menschen eingesetzt ist, die pflegerischen Teamleitungen der Palliativstation Stephanie Niewöhner und Andreas Schiller sowie Mal- und Gestaltungstherapeutin Elfriede Wollinger.

Im Fokus der informativen Referate standen in diesem Jahr die Merkmale und Besonderheiten der Palliativpflege, Schluckstörungen bei chronisch erkrankten Patienten, die Arbeit mit Tieren an Menschen, die seelsorgerische Arbeit in der Palliativmedizin, die Vielfalt der Hospizarbeit und die Möglichkeiten der Kunsttherapie in der Palliativmedizin.

Die Kenntnis einer jeden Berufsgruppe über die Kompetenz der jeweils anderen Therapeuten ist eine unabdingbare Voraussetzung für eine gemeinsame Therapiestrategie und ist eine Stärke des ganzheitlichen Therapieansatzes, wie er am Donauisar Klinikum gelebt wird. Dem Anliegen des Qualitätszirkels, diese Kenntnis zu vertiefen und zu ergänzen, wurde vollständig Rechnung getragen. So kann auch in Zukunft eine Versorgung Schwerstkranker und Sterbender gelingen, welche den vielfältigen Facetten unseres Menschseins bis zuletzt Rechnung trägt.


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