14.03.2018, 22:29 Uhr

Ehrungsabend im Bergwachthaus Ehrenamtliche Helfer der BRK-Bereitschaft Bad Reichenhall gewürdigt

(Foto: Foto: Bayerisches Rotes Kreuz)(Foto: Foto: Bayerisches Rotes Kreuz)

BRK-Chefarzt Dr. Franz Leipfinger hat bei einem Ehrungsabend mit gemütlicher Brotzeit im Reichenhaller Bergwachthaus zwölf verdiente langjährige Blutspender für ihr lebensrettendes Ehrenamt ausgezeichnet und den anwesenden 17 freiwilligen Blutspende-Helfern der BRK-Bereitschaft Bad Reichenhall gedankt, die sich seit vielen Jahren um die Registrierung, Verpflegung und Geschenke-Ausgabe kümmern.

BAD REICHENHALL Der stellvertretende Reichenhaller Bereitschaftsleiter Peter Reiser begrüßte die Gäste und seine Kameraden und lobte sie für ihren jahrzehntelangen Dienst in der Blutspende. BRK-Chefarzt Dr. Franz Leipfinger ging in seiner Ansprache vor den versammelten Blutspendern und den ehrenamtlichen Helfern vor allem auf die medizinische Notwendigkeit der Blutspende ein. Blut kann bis heute technisch nicht hergestellt werden.

Die einzige Möglichkeit einem Patienten Blut oder Blutbestandteile als lebensrettende Maßnahme geben zu können, ist die Blutspende. Dabei betonte er auch noch die gesundheitsfördernde Wirkung der Blutspende beim Spender, der neben dem kostenlosen Gesundheitscheck von mehreren Vorteilen profiziert: Es wird die Neubildung von Stammzellen und der gesamte Kreislauf angeregt. Laut einer aktuellen finnischen Studie senkt regelmäßiges Blutspenden sogar das Herzinfarktrisiko bei Männern, weil dabei auch Cholesterin ausgeschwemmt wird. Den Blutverlust kann ein gesunder Körper gut ausgleichen, allerdings gilt es, vorher und im Anschluss ausreichend zu essen und etwa mehr als sonst zu trinken.

Dr. Leipfinger (Zweiter von links), Peter Reiser (rechts) und die beiden ehrenamtlichen Blutspende-Organisatoren Edi Schmid (links)  und Dieter Vorbach (fehlt) überreichten im Anschluss die Ehrenurkunden, Plaketten und jeweils eine Flasche Wein an die besonderen Lebensretter (von links): Stefanie Steinbacher (50), Mathias Pinkert (50), Roselinde Freund (50), Ingrid Dittrich-Berger (75), Mathilde Bachmaier (50), Friedhelm Brandes (150), Hans Horst (50), Birgit Reiter (50), Günther Keilhofer (75), Martin Haiker (50), Roswitha Vollenbroich (50) und Wolfgang Fischer(100). 

Bevor der Abend in gemütlicher Runde ausklang, berichtete Schmid noch von den Blutspende-Ergebnissen im Jahr 2017 in Anger, Bad Reichenhall und Piding. In Anger wurden bei insgesamt vier Terminen 357 Spender gezählt, was 10,8 Prozent der spendefähigen Bevölkerung entspricht, darunter 19 Erstspender; sie spendeten 325 verwertbare Konserven (2016: 362). Die Zahl der Spender ging im Vergleich zum Vorjahr um 27 (7 Prozent zurück).In Bad Reichenhall gingen die Spender ebenfalls um 2,9 Prozent (30) zurück. Bei zehn Terminen kamen 1.018 Spender (6,6 Prozent der spendefähigen Bevölkerung), darunter 61 Erstspender, wobei 909 verwertbare Konserven gewonnen wurden (2016: 952). In Piding kamen 2,3 Prozent (23) mehr Spender als 2016 zu den vier Terminen, bei denen das Rote Kreuz insgesamt 337 Spender erfasste, was 8,7 Prozent der spendefähigen Bevölkerung entspricht, darunter 21 Erstspender; es wurden 312 verwertbare Konserven gewonnen (2016: 298).


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