12.03.2019, 13:55 Uhr

Patientensicherheit Silber für Saubere Hände

(Foto: pm/Arberlandkliniken)(Foto: pm/Arberlandkliniken)

Arberlandkliniken erhalten zum zweiten Mal in Folge das Silber-Zertifikat der Aktion Saubere Hände.

ZWIESEL/VIECHTACH Saubere Hände für mehr Patientensicherheit: Gemäß diesem Motto wurde den Arberlandkliniken zum zweiten Mal in Folge das Silber-Zertifikat der „Aktion Saubere Hände“ verliehen. Es bescheinigt die Einhaltung der Händedesinfektion in ganz besonderem Maß und stellt zudem eine freiwillige Maßnahme dar. „Nur über eine ausreichende Händedesinfektion kann die Infektionsrate in Kliniken nachhaltig gesenkt werden“, weiß leitende Hygienefachkraft Markus Maurer. Damit sind die Arberlandkliniken in Zwiesel und Viechtach als zwei von insgesamt nur 18 Kliniken in Bayern mit dem Silber-Zertifikat der Aktion „Saubere Hände“ zertifiziert.

Eine der wichtigsten Maßnahmen zur Erhöhung der Patientensicherheit ist die Verbesserung des Händehygieneverhaltens in Gesundheitseinrichtungen. Zahlreiche Compliance-Beobachtungen haben die Fachkräfte für Klinikhygiene Markus Maurer und Markus Bernreiter dafür durchgeführt. Dabei wird überprüft, ob sich Arzte und Pflegepersonal vor und nach jedem Patientenkontakt und vor und nach keimfreien Tätigkeiten die Hände desinfiziert haben. Außerdem muss für den Erhalt des Siegels zum Beispiel die optimale Ausstattung der Kliniken mit Händedesinfektionsmittelspendern, die regelmäßige Fortbildung der Mitarbeiter und die Durchführung von Aktionstagen erfüllt werden. Der Lohn für die Bemühungen ist nun erneut der Erhalt des Silber-Zertifikats.

Die Vorgaben dafür sind sehr umfangreich und so reicht es nicht aus, nur eine Abteilung an der Erlangung des Siegels zu beteiligen – dahinter steckt eine Unternehmensstrategie. Neben der „Aktion Saubere Hände“ führen die Arberlandkliniken regelmäßig Hygienebegehungen und -visiten sowie verpflichtende Schulungen für die Mitarbeiter durch, zudem beteiligen sie sich an freiwilligen Qualitätssicherungsmaßnahmen, wie dem Krankenhaus-Infektions-Surveillance-System (KISS) und der Studie „Gemeinsam für Infektionsprävention“ des Instituts für Hygiene der Charité Berlin und dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG).

„Das Händedesinfektionsverhalten der Mitarbeiter nachhaltig zu verändern und zu beeinflussen ist ein fortlaufender Prozess“, ergänzt Maurer. „Aufgrund unserer Bemühungen wird die Sensibilität der Mitarbeiter nachhaltig beeinflusst und fortlaufend verbessert. Davon zeugt auch die geringe Anzahl von Antibiotika Resistenzen in unseren Häusern.“

Auch Patienten und Besucher werden regelmäßig über Hygienemaßnahmen auf dem Laufenden gehalten: In den Eingangsbereichen sowie auf der Webseite der Kliniken gibt es Informationsmaterialien und es finden regelmäßig Veranstaltungen zu hygienerelevanten Themen wie der „Aktionstag Saubere Hände“ statt.


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