28.03.2018, 09:05 Uhr

Rentengipfel in Regen Reicht die gesetzliche Rente – oder muss ich privat vorsorgen?

Peter Brückl, Karl Heinz Barth, Josef Wagner, Johann Mailhammer und Helmut Plenk. (Foto: Silke Eichinger)Peter Brückl, Karl Heinz Barth, Josef Wagner, Johann Mailhammer und Helmut Plenk. (Foto: Silke Eichinger)

Der Einladung zum Infoabend „Der Rentengipfel“ kamen sehr viele Besucher nach.

REGEN VdK-Kreisvorsitzender Peter Brückl konnte in der barrierefreien Schulaula der Realschule Regen neben vielen Zuhörern die Vorstände der Sparkasse Regen, Herrn Wagner und Herrn Domani, sowie die Referenten Helmut Plenk, Karl Heinz Barth und Johann Mailhammer begrüßen.

Herr Brückl sowie Herr Plenk stellten aus ihren Begrüßungsreden heraus, dass der heutige Rentengipfel, den der VdK ARBERLAND ins Leben gerufen hat, den Bürgerinnen und Bürgern aufzeigen soll, dass neben der gesetzlichen Rentenversicherung eventuell doch eine private Vorsorge getroffen werden soll oder muss. „Wir wollen einfach aufklären und informieren“, so Brückl. Auch Josef Wagner von der Sparkasse vermittelte in seiner Begrüßungsrede den zahlreichen Besuchern, dass es wichtig ist, sich zusätzlich zur gesetzlichen Rentenversicherung über die Möglichkeiten der privaten Vorsorge beraten zu lassen.

Zunächst einmal stellte Plenk die einzelnen Rentenarten der gesetzlichen Rente vor. Anschließend erläuterte er den Besuchern die Voraussetzungen, die notwendig sind, um überhaupt einen Rentenanspruch herleiten zu können. Sichtlich sehr gespannt horchte man, als Plenk das Rentenniveau vorstellte – bei der Aussage: „Wer ein Jahr arbeitet und derzeit im Jahre 2018 einen Bruttolohn von circa 37.873 Euro aufweist kann mit einer mtl. Bruttorente von rund 31,03 Euro rechnen. Dann klärte der Sozialexperte noch zum 450-Euro-Job auf, bevor er zu den Erwerbsminderungsrenten kam.

Nachdem Vortrag von Herrn Plenk, bzgl. der gesetzlichen Rentenversicherung übernahm Herr Karl-Heinz Barth von der Sparkasse das Wort. Er stellte sehr anschaulich die Vorteile der Riester-Rente vor. Dabei ging er darauf ein wie wichtig und vorteilhaft es ist, schon in jungen Jahren an die Altersvorsorge zu denken und vor allem als junge Familie von allen Fördermöglichkeiten zu profitieren.

Danach stellte Herr Johann Mailhammer, Bezirksdirektor der Versicherungskammer in Niederbayern, im Hinblick auf das seit diesem Jahr neue Betriebsrentenstärkungsgesetz die Vorteile einer betrieblichen Altersvorsorge heraus. Ziel des seit 1. Januar 2018 in Kraft getretenen Gesetzes ist es, die Verbreitung der Betriebsrenten, vor allem in kleinen und mittelständischen Unternehmen, zu fördern. Herr Mailhammer ging darauf ein, dass von dieser Reform sowohl Unternehmer als auch Arbeitnehmer betroffen sind.

Neben den steuerlichen Vorteilen beim Aufbau einer gesicherten Altersvorsorge für jeden Arbeitnehmer können Arbeitgeber durch die verbesserten Förder- und Rahmenbedingungen einfacher und kosteneffizient eine bedarfsgerechte Versorgung für Ihre Belegschaft anbieten und somit einen Mehrwert für zufriedene Mitarbeiter schaffen.

In einer individuellen Beratung werden gerne die Vorteile der Altersvorsorge im Allgemeinen und die des neuen Gesetzes im Besonderen aufgezeigt und für Sie passende, konkrete Handlungsempfehlungen vorgeschlagen.

Die drei Referenten machten in den jeweiligen Vorträgen deutlich, wie wichtig es ist sich vorab zu informieren. Jede Personen hat andere Ansprüche, jede Person hat einen anderen Rentenbeginn, usw. so Plenk.

Zu den Fragen wie: Reicht die gesetzliche Rente noch aus? Soll oder muß ich privat vorsorgen? Ab wann steht eine Rente zu? Wie kann ich privat Vorsorgen? Betriebliche Altersvorsorge – was versteht man darunter? Verstehen Sie die Riesterrente? Konnten die Referenten dazu beitragen, daß eben jeder einzelne doch nun weiß, was er zu tun hat.

Plenk richtete auch einen Appell an die Politik, es darf eben nicht sein, daß derjenige der auch privat vorsorgt, dann plötzlich auch wieder bestraft wird, indem private Leistungen bei der gesetzlichen Rentenversicherung angerechnet werden. Der Bürger braucht diese Sicherheit. Daher ist es wichtig, sich vorab beim Sozialverband VdK zu informieren.

Zu all diesen Fragen hatten die drei Rentenprofis passende Antworten gefunden. Die Zuhörer gingen zufrieden nach Hause, was natürlich dem Veranstalter, dem VdK ARBERLAND sehr freute.

VdK-Kreisvorsitzender Peter Brückl bedankte sich bei den drei „Profis“ und dankte auch sehr herzlich im Namen der Anwesenden für den sehr interessanten Abend.


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